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Veröffentlichungen
Urheber-
und wettbewerbsrechtliche Probleme von Linking und Framing, Dissertation
Hyperlinks
sind das Herzstück des Internet. Die Zeiten, in denen sie in diesem angeblich
rechtsfreien Raum stets als zulässig betrachtet wurden, gehören schon lange
der Vergangenheit an. Auch Links müssen rechtlichen Voraussetzungen genügen.
Doch erscheint das "Recht des Linking" sowohl für Unternehmer als
auch private Nutzer als juristischer Dschungel und ist eine Vielzahl von
urheber- und wettbewerbsrechtlichen Fragestellungen nach wie vor nicht
zufriedenstellend beantwortet: In welchen Fällen ist schon das Setzen eines
Links rechtswidrig? Wann besteht eine Verantwortlichkeit für verlinkte Inhalte?
Werden mittels Framing fremde Werke parasitär ausgebeutet? Kann ein Webmaster
Links zu seiner Seite nur auf technischem Weg unterbinden oder auch gerichtlich
untersagen lassen?
Diese und zahlreiche andere Fragen werden in der Dissertation beantwortet. Dabei
wird viel wert auf die Darstellung der technischen Grundlagen gelegt. Schließlich
widmet sich die Arbeit auch dem Urheber- und Wettbewerbskollisionsrecht und
damit dem Problem, wann überhaupt deutsches Recht in einem globalen Medium auf
die Beurteilung eines Links Anwendung findet
Die
Dissertation steht auch auf dieser Website im Volltext zum Download bereit!
Die
bislang veröffentlichten Aufsätze
1.
Linking
und Framing - Ein Überblick über die Entwicklung im Jahre 2002, JurPC
Web-Dok. 14/2003, Abs. 1 - 35
Die Rubrik
"Geschichte des Linking" enthält einen Teil meiner Dissertation, der
sich ausführlich mit Gerichtsverfahren rund um Linking und Framing beschäftigt.
Dieser Teil der Dissertation ist auf dem Stand von etwa Mitte 2002. Der Aufsatz bei JurPC ergänzt diesen Teil.
2. Anspruch auf Aufnahme in eine kommunale Linkliste?,
BayVBl 2003, 454 ff. (zusammen mit Ramming, Bernd)
Dieser
Aufsatz ist Online nicht verfügbar. Eine Zusammenfassung finden Sie allerdings hier.
3.
Informationspflichten
im Internet und ihre Erfüllung durch das Setzen von Hyperlinks, WRP 2003,
945 ff.
Einen
Webmaster treffen vielfältige Informationspflichten. Eine der bekanntesten ist
die Impressumspflicht. Ob man dieser genügen kann, indem man Links zu einer
Webseite setzt, die diese enthält, ist Gegenstand des Aufsatzes.
4.
To
link or not to link - This was (or still is?) the question - Anmerkung zum
Urteil des BGH vom 17.7.2003 - I ZR 259/00, WRP 2004, 52 ff.
Der BGH hat sich in
einer lang erwarteten Entscheidung mit der Zulässigkeit von Deep Links
beschäftigt und diese für grundsätzlich rechtmäßig erachtet. Dieses
Ergebnis ist sehr zu begrüßen, doch überzeugt die rechtliche Argumentation in
einigen Punkten nicht. Dieser Aufsatz setzt sich ausführlich mit den
Urteilsgründen auseinander. Er ist Online bislang nicht verfügbar. Das
BGH-Urteil finden Sie allerdings auf linksandlaw.com unter
"Decisions".
5. Anmerkung zum Urteil des OLG München vom 12.2.2004, 29 U 4564/03 in MMR 2004,
322 f.
Nach
Ansicht des OLG München genügt eine Anbieterkennzeichnung den gesetzlichen
Anforderungen bereits dann nicht mehr, wenn sie über einen Link erreichbar ist,
der erst nach dem Scrollen auf der vierten Bildschirmseite sichtbar wird. Die
Anmerkung widerspricht diesem Ergebnis.
6.
Die urheberrechtliche Zulässigkeit des Framing nach der
BGH-Entscheidung im Fall »Paperboy«, ZUM 2004, 357 ff.
Deep
Links sind nach der Entscheidung des BGH aus dem Jahre 2003 grundsätzlich
zulässig. Welche Folgerungen daraus für die urheberrechtliche Zulässigkeit
des Framing zu ziehen sind, untersucht dieser Aufsatz.
7. Verlinkung notwendiger Preisangaben,
IT-Rechtsberater 2005, 64 ff.
Der Pflicht zur vollständigen Angabe von
Endpreisen dadurch nachzukommen, dass die Preisangaben erst auf einer weiteren
Internetseite enthalten sind, zu der ein Nutzer über einen einfachen Link
geführt wird, ist grundsätzlich zulässig. Bei der Bezeichnung und der
Platzierung sind jedoch einige Punkte zu beachten.
8.
Impressumspflicht contra Spam-Vermeidung - Ein unauflöslicher Konflikt? JurPC
Web-Dok. 78/2005, Abs. 1 - 20,
http://www.jurpc.de/aufsatz/20050078.htm
Der
Aufsatz untersucht die Frage, ob und wie der Konflikt zwischen der Pflicht zur
Angabe eines Impressums auf Webseiten einerseits und dem Auslesen der dortigen
Informationen zum Zwecke der SPAM-Versendung andererseits insbesondere bei
barrierefrei zu gestaltenden Websites zu lösen ist.
9. Brot und Spiele in Internetcafes,
K&R 2005, 543 ff.
Unter
welchen Voraussetzungen ist ein Internetcafe, in dem Nutzern Spielmöglichkeiten
- sei es online oder mittels vorinstallierter Spiele - angeboten werden, eine
Spielhalle, mit der Folge, dass Kindern und Jugendlichen der Zutritt zu
verwehren ist?
10. Internetcafès im Spannungsfeld zwischen Sozialnützlichkeit und
Jugendgefährdung, NIP 2006, 17 ff.
Internetcafès sind ein bei Kindern und Jugendlichen beliebter Ort, um Streifzüge
durch das Internet zu machen. Dieser Aufsatz untersucht die Pflichten eines
Internetcafèbetreibers im Hinblick auf die Zugänglichmachung von Webseiten und
von Computerspielen.
11. Ich will hier rein! Suchmaschinen und das Kartellrecht, MMR 2006, 195-202
Dieser
Aufsatz geht der Frage nach, ob es gegen eine marktbeherrschende Suchmaschinen
einen Anspruch auf Aufnahme in den Index geben kann. Sind Suchmaschinen am Ende
doch nicht völlig frei in der Gestaltung ihrer Suchergebnisliste?
12. Haftung für Hyperlinks - Eine Bestandsaufnahme nach 10 Jahren, WRP 2006,
691-702
Dis
Diskussion, unter welchen Voraussetzungen eine Haftung für verlinkte
rechtswidrige Inhalte besteht, beschäftigt Literatur und Rechtsprechung zwar
schon seit 10 Jahren, eine klare Linie, von der Rechtssicherheit ausgehen würde,
gibt es aber noch immer nicht. Dieser Aufsatz zeigt die bisherige Entwicklung
auf und gibt einige Anregungen, die bei der Schaffung einer ausdrücklichen
gesetzlichen Regelung berücksichtigt werden sollten.
13. Links zu Glücksspielseiten - eine Übersicht über die Rechtsprechung, NIP
3/2006, 13-24
Im
Internet findet sich eine nahezu unerschöpfliche Bandbreite von - in Deutschland
immer beliebter werdenden - Internetglücksspielen, die häufig aus dem Ausland
angeboten werden. Mit der Frage, ob ein Websitebetreiber für Hyperlinks zu
Glücksspielanbietern haftet, die über keine in Deutschland erforderliche Lizenz
verfügen, hatten sich in den letzten Jahren gleich mehrere Gerichte zu befassen.
Der Aufsatz zeigt die Linie dieser Entscheidungen auf.
14. Haftung für Hyperlinks in Deutschland, Österreich und den USA, GRUR Int.
2007, 14-27
Dieser
Beitrag zeigt auf, dass das Risiko eines Linkproviders, für verlinkte
urheberrechtswidrige Inhalte zu haften, sehr unterschiedlich, je nachdem ob auf
einen Fall deutsches, österreichisches oder US-amerikanisches Recht Anwendung
findet. Nach einer kurzen Darstellung der Rechtslage in Deutschland und
Österreich, bildet die Analyse der Situation in den USA den Schwerpunkt der
Untersuchung. Dort haben Anfang 2006 die Haftungsvoraussetzungen durch eine
Entscheidung in einem Verfahren zwischen Perfect 10 und Google interessante
Präzisierungen erfahren. Ziel der rechtsvergleichenden Betrachtung ist es
schließlich, einige Anregungen zu geben, die im Rahmen der Schaffung einer
ausdrücklichen Haftungsregelung für Hyperlinks bedacht werden sollte.
15.
Zulässigkeit der Erstellung
von Thumbnails durch Bilder- und Nachrichtensuchmaschinen?, ZUM
2007, 119-128
Der
Beitrag beschäftigt sich mit der urheberrechtlichen Zulässigkeit der Erstellung
von Thumbnails durch Bilder- und Nachrichtensuchmaschinen. Dabei wird ein
aktuelles Urteil aus den USA (Perfect 10 v. Google) zum Anlass für eine
rechtsvergleichende Betrachtung genommen. Der Beitrag analysiert die bislang zu
dieser Thematik ergangene Rechtsprechung in den USA und in Deutschland und
entwickelt einen eigenen Lösungsansatz zur Bestimmung des Umfangs einer
konkludenten Einwilligung in die Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke
im Internet.
16. Anmerkung zu LG Braunschweig - AdWords, MMR
2007, 123-124
Ist die Verwendung markenrechtlich geschützter
Begriffe als Auslöser für das Anzeigen von Werbung zulässig? Das LG Braunschweig
hält die Argumentation des BGH zu Metatags für übertragbar. Die Anmerkung
widerspricht diesem Ergebnis.
17. Anmerkung zu LG München I - Framing, MMR
2007, 263-264
18. Die Impressumspflicht nach §§ 5 TMG, 55
RStV, MMR 2007, 354-359
19. Erfüllung von Löschungspflichten bei
Rechtsverletzungen im Internet, WRP 2007, 605-609
20.
Der
Google Cache - Eine milliardenfache Urheberrechtsverletzung?, MIR Dok.
195-2007, Rz. 1-20
21. Die Google-Buchsuche, GRUR Int. 2007,
562-569
22. Marktbeherrschende und
öffentlich-rechtliche Suchmaschinen, K&R 2007, 375-380
Weitere
veröffentlichte Beiträge
1.
Der
Disclaimer: Ein modernes Märchen?, e-recht 24
Über die rechtliche
Wirksamkeit eines Disclaimers.
2. Darf
es ein Link mehr sein?, Telepolis
Das Problem mit den Links
auf Webseiten von Gemeinden.
3. Illegal
hyperlinks in .kids.us web sites?, Grep Law
Über das
Verbot, dass Webseiten innerhalb der .kids.us Domain nicht auf Webseiten
außerhalb der Domain verlinken dürfen
4.
Limited Liability for hyperlinks, Grep Law
Über das
BGH-Urteil im Fall Paperboy zu Deep Links
5.
Google's Thumbnails Illegal in Germany, Grep Law
Zur
Zulässigkeit von Thumbnails nach deutschem Recht
6.
Important victory for Google - Adwords legal!, Grep Law
Zur
Entscheidung des OLG Hamburg hinsichtlich Google's Adwords
7.
Impressumspflicht für Webseiten neu geregelt, Telepolis
Zur
Neuregelung der Impressumspflicht zum 1.3.2007
8. Google
räumt auf, Telepolis
Rechtliche Ansprüche wegen der Marktmacht von Google?
9.
Darf es
ein Link mehr sein, Telepolis
Rechtsprobleme kommunaler
Linklisten
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