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Links & Law Google-Tour

1. Googlewhacking

Auf eine Suchanfrage schon einmal nur ein Resultat erhalten? Wenn ja, dann war es doch bestimmt ein Zufall. Wenn nein, dann gehören Sie zu denen, die sich schon einmal am Googlewhacking beteiligt haben. Bei diesem in den USA schon fast zum Volkssport avancierten Spiel geht es darum, bei einer Suchanfrage mit genau zwei Wörtern, die nicht in Anführungszeichen stehen dürfen und auch in einem Wörterbuch enthalten sein müssen, einen einzigen Treffer bei Google zu erzielen. Neu gefundene Kombinationen (darunter u.a. unmerciless politician, inculcating skullduggery, panfish interrogation, abgeknutschte Gattin, supermegadoller Verstärker oder chemoautotrophe Bakterienfauna) werden auf einschlägigen Webseiten veröffentlicht. Die amerikanische Bestenliste nennt sich Whack Stack.

Googlewhack.com

Googlewhack.de

 

2. Spracheinstellungen

Auf der .com oder .de Seite von Google haben Sie bestimmt schon einmal eine Suchanfrage gestartet. Google bietet seine Benutzeroberfläche aber noch in viel mehr Sprachen an und offenbart dabei auch einiges an Humor. Wie wäre es etwa mit einem Suche auf Klingonisch oder im Hacker-Slang? Eine Übersicht über alle Sprachen, in denen Sie die Benutzeroberfläche von Google einstellen können, finden sie hier.

 

3. Google-Zeitgeist

Google veröffentlicht von Zeit zu Zeit Statistiken, nach welchen Begriffen in einem bestimmten Zeitraum am häufigsten gesucht wurde, die sog. Zeitgeist-Statistiken. Im Januar 2004 waren z.B. die Begriffe "Mars", "Chinese New Year" und "Paris Hilton" am öftesten gefragt.

 

4. Google – Das Unternehmen

Auf der Seite von Google können Sie sich über den Werdegang des Unternehmens informieren. Interessanter als trockene Daten sind jedoch die Google Fun Facts.

 

5. Google-Fight

Haben Sie sich jemals gefragt, ob es mehr Webseiten zu Christina Aguilera oder zu Britney Spears gibt? Initiieren Sie doch einfach einen Googlefight und lassen Sie zwei Suchbegriffe gegeneinander antreten.

 

6. Google-Logos

Bei besonderen Anlässen präsentiert Google Variationen seines Logos. Die komplette Sammlung aller Logos finden Sie hier.

 

7. Einschränkungsmöglichkeiten bei der Suche

Eine Suche bei Google führt oft zu Tausenden oder gar Millionen von Suchresultaten. Zur Einschränkung der Suche dienen einige Funktionen, die den meisten Benutzern von Google unbekannt sein dürften, die Suche aber ungemein erleichtern können.

a) Zeitliche Einschränkung: Die Suche kann zeitlich auf Dokumente eingeschränkt werden, die in einem bestimmten Zeitbereich indexiert wurden. Allerdings werden dafür die julianischen Datumsangaben benötigt. Eine Umwandlung eines gregorianischen in ein julianisches Datum ist hier möglich. Die Suche funktioniert dann so, dass nach den Suchbegriff(en) die Funktion „daterange:“, gefolgt vom gewünschten Zeitraum eingegeben wird. Eine vollständige Suchanfrage sieht dann z.B. folgendermaßen aus: links & law daterange:2452716-2452798

b) Einschränkung nach Dateitypen: Die Funktion „filetype:“ erlaubt die Suche nach gewünschten Dateitypen. So können die Suchergebnisse z.B. auf PDF oder Word-Dokumente eingeschränkt werden. Um nach PDF-Dokumenten von Stephan Ott zu suchen, müsste eine Suchanfrage folgendermaßen aussehen: Stephan Ott filetype:pdf

c) Einschränkung nach dem Ort, wo das Suchwort vorkommt: Soll das Suchwort nur in Links vorkommen? Nur im Haupttext, also innerhalb des body-Tags einer Webseite stehen, nur im Titel der Site oder nur innerhalb einer Website? Kein Problem! Die Funktionen „inanchor:“ (z.B.: inanchor:linking), „intext:“ (z.B. intext:Stephan Ott), „intitle:“ (z.B. intitle:Links & Law) oder „inurl:“ erlauben die entsprechenden Einschränkungen. Schließlich können Sie mittels der Funktion „site:“ auch noch gezielt die Anfrage auf eine bestimmte Top-Level-Domain beschränken, z.B. site:at. Der Befehl funktioniert auch für das Durchsuchen einer bestimmten Webseite, z.B. Stephan Ott site:www.linksandlaw.de.

 

8. Wer verlinkt eine bestimmte Webseite?

Wenn Sie eine eigene Webseite betreiben und wissen möchten, wer einen Link zu dieser gesetzt hat, lässt sich dieser Wunsch mit der Funktion „link:“ (z.B. link:www.linksandlaw.de) erfüllen. Mit dieser Funktion lässt sich zudem sehr einfach ermitteln, mit welchem Linktext auf Ihre Site hingewiesen wird. Außerdem ermöglicht sie es auch, herauszufinden, wie ihre Konkurrenten verlinkt sind. Ggf. ergibt sich dadurch die Gelegenheit, ebenfalls von diesen Webseite Links zu erhalten, indem die entsprechenden Betreiber angeschrieben werden oder man sich in den gleichen Webkatalogen anmeldet. Hinzuweisen ist allerdings darauf, dass Google nicht alle Links anzeigt, sondern nur die wichtigsten, was bei Google bedeutet, i.d.R. nur solche mit einem PageRank Wert von mindestens 4.

 

9. Telefonbuch

Sie wollen zu einer Telefonnummer herausfinden, zu welcher Person sie gehört oder die Telefonnummer einer bestimmten Person in Erfahrung bringen. Nichts einfacher als das: Auch hier hilft Google mittels der Funktion „phonebook:“, das allerdings beschränkt auf US-amerikanische Telefonnummern.

 

10. Einige weitere Funktionen von Google im Schnelldurchlauf

Mit Google lassen sich Bilder suchen.

Mit Special Searches lassen sich z.B. gezielt die Webseiten einzelner Universitäten und Hochschulen durchsuchen, ein insbesondere bei der Suche nach Seminararbeiten oder Vorlesungsverzeichnissen sehr nützliches Feature.

Die neuesten Nachrichten finden Sie bei Google News.

Werbekataloge anschauen, ohne hinterher von Unternehmen mit weiterer Werbung zugemüllt zu werden? Für US-amerikanische Kataloge geht das mit Google Catalogs.

 

11. Google Labs

Google bastelt ständig an neuen Funktionen und stellt diese bereits in frühen Entwicklungsstadien im Netz zur Verfügung und bittet um ein Feedback der Nutzer. Die Site „Google Labs“ erlaubt damit einen Blick in die mögliche Zukunft von Google. Derzeit kann man dort z.B. folgende Funktionen ausprobieren:

 

12. Big Brother Google

Wußten Sie schon, dass Google 2003 in den USA für den Big Brother Award nominiert war, der von der Bürgerrechtsorganisation Privacy International an Personen, Institutionen und Organisationen, die sich bei der Einschränkung oder Gefährdung der Privatsphäre besonders hervorgetan haben, vergeben wird?

Google musste sich schon öfters gegen den Vorwurf wehren, es mit dem Datenschutz und der Privatsphäre seiner Nutzer nicht so ernst zu nehmen. Google setzt z.B. Cookies, die bis in das Jahr 2038 gültig bleiben. Überprüfen können Sie dies, indem sie sich ihre temporären Internetdateien betrachten. In dieser Liste werden die Cookies am Anfang angezeigt.

Daneben steht auch die Google-Toolbar in der Kritik. Doch zunächst ein paar Worte dazu, was die Toolbar überhaupt ist. Bei dieser handelt es sich um ein Plug-In für den Browser. Nach dem Download bei Google wird fortan in der Browseroberfläche eine neue Menüleiste angezeigt. Diese enthält u.a. eine Eingabezeile für eine Suchanfrage bei Google (es muss also nicht mehr zuvor die Webseite von Google aufgerufen werden), zeigt den PageRank einer Webseite an, ermöglicht den einfachen Sprung zu einem übergeordneten Verzeichnis und das Hervorheben der Suchworte in einem Text. Zusätzlich integriert und ein sehr nützliches Feature ist ein Popup-Blocker.

In meinen Augen steht die Toolbar zu Unrecht in der Kritik: Es werden zwar Informationen über die besuchten Webseiten übermittelt, jedoch nur bei Verwendung der erweiterten Funktionen. Bevor man auf diese allerdings zugreifen kann, wird man ausdrücklich auf die Übermittlung hingewiesen. Diese ist auch zwingend erforderlich. Soll in der Toolbar der PageRank-Wert der aufgerufenen Webseite angezeigt werden, muss Google zunächst wissen, um welche es sich handelt. Der Vorwurf, bei der Toolbar handle es sich um Spyware, die der Sammlung von Daten der Nutzer dient, erscheint deshalb übertrieben. 

Tatsache ist aber auch, dass – von Google selbst einmal abgesehen – niemand sagen kann, welche Daten Google genau sammelt und zu welchen Zwecken diese verwendet werden. Erstellt Google Profile von Nutzern und setzt diese bei Werbeanzeigen ein? Oder stimmen gar Gerüchte, wonach Google schon längst vom US-Geheimdienst NSA (National Security Agency) unterwandert ist? Wer jetzt lieber keine Cookies von Google mehr akzeptieren möchte, kann dies auf folgende Weise bewerkstelligen: Im Internet Explorer muss im Menü „Extra/Internetoptionen“ bei der Registerkarte „Sicherheit“/„eingeschränkte Sites“ angeklickt und dort die Webseite von Google (www.google.de bzw. www.google.com) eingegeben werden.

Google erhält die IP-Adresse, Datum, Uhrzeit, die Browsereinstellungen und die verwendeten Suchbegriffe übermittelt. Zumindest theoretisch könnte hier ein Interesse staatlicher Behörden z.B. im Rahmen der Terrorismusverfolgung bestehen. Den Selbstversuch mit der Suche nach einer Bombenanleitung überlasse ich lieber anderen :-)

 

13. Google - Antiamerikanisch?

Google hat den Zorn der Waffenindustrie auf sich gezogen, weil Google sich weigert, AdWord Anzeigen für den Verkauf von Waffen zu schalten. Damit nicht genug, werden auch durch „harmlose Keywords“ ausgelöste AdWord Anzeigen wie z.B. für Lebensmittel zurückgewiesen, wenn bei diesen Händlern auch Waffen zu erwerben sind. Wohlgemerkt, in der Anzeige selbst wird auf die Möglichkeit des Waffenerwerbs nicht hingewiesen. Letztlich bleibt das ganze ein etwas halbherzig anmutender Schritt. Über eine normale Suchanfrage bleiben die Webseiten von Waffenverkäufern  nach wie vor auffindbar. Auch Anzeigen in eher noch „zwielichtigeren“ Bereichen werden nicht zurückgewiesen, z.B. für pornographische Angebote.

Dieses angeblich diskriminierende und deshalb antiamerikanische Verhalten quittierten Waffenhändler mit einem offenen Aufruf zum Boykott von Google.

 

Und wenn Sie sich jetzt noch immer nicht hinreichend über das Angebotsspektrum von Google informiert fühlen, sollten Sie noch einen Blick auf die umfangreiche SiteMap von Google werfen.

 

 

 

 

 

 


Inhalt

Geschichten rund um Google und  Tipps für die eigene Suche

 

 

 

 

 

 

 

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