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Ein
kleiner Leitfaden zur Manipulation von Suchergebnissen
2.
Googlebombing
b.
Welche Fälle von Googlebombing gab es bereits?
Einige
Beispiele in der Übersicht:
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Ende 1999 erschien unter den Suchworten „more evil than satan himself“
ein Link zur Website von Microsoft.
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Ebenfalls 1999 führten die Suchworte „this company sucks“ zu den
Webseiten von Disney und von Microsoft.
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Microsoft war 2002 erneut Opfer einer Googlebomb, diesesmal bei den
Suchworten „go to hell“.
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Auch George W. Bush gehört zu den gern gesehenen Opfern von Google Bombs.
Anfang 2001 erschien der „Official George W. Bush campaign store“ als erstes
Suchergebnis bei „dump oedipus“. HugeDisk, ein satirisches Magazin, hatte
mit verschiedenen obskuren Phrasen experimentiert, um zu sehen, ob die eigene
Webseite schon in den Index aufgenommen ist und den „beleidigenden Link“
gesetzt. 2001 brachte die Suche nach „dumb motherfucker“ die Webseite von Präsident
Bush und 2003 die nach „miserable failure“ die der Biographie des Präsidenten.
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Genau genommen eigentlich keine Google Bomb, erschien unter zahlreichen
pornographischen Begriffen in den Suchergebnissen die Webseite von Disney. Wie
war dies möglich? Viele Pornoanbieter fragen auf ihrer Startseite danach, ob
ein Besucher älter als 18 Jahre ist. Klickt dieser auf den Nein-Link, gelangt
er zur Website von Disney. Die Spider von Google assoziierten die Website von
Disney aufgrund der den Link umgebenden Wörtern mit der Pornoszene und hielten
die Webseite diesbezüglich für relevant.
Gelegentlich
werden Google Bombs je nach dem mit ihnen verfolgtem Zweck in verschiedene
Kategorien eingeteilt: Humorvolle, um Freunde zu ärgern („talentless
hack“), Ego-Bomben (der Blogger David Gallagh wollte mittels einer Google Bomb
zum bekanntesten David Gallagh des Internet werden, schaffte es bei Google aber
nur auf Position 3) und Bomben mit wirtschaftlichen Hintergrund. Letztere sind
allerdings so gut wie nicht bekannt geworden. Erwähnt wird lediglich
gelegentlich die Aufforderung eines Webloggers, die Webeite seines Vaters mit
dem Linktext „Santa Cruz real estate“ auf Platz 1 bei Google zu bringen.
Diese stieg bei den Suchergebnissen eine Woche später dann auch von Platz 189
auf Platz 39.
Um
die Position der eigenen Webseite in den Suchergebnissen zu verbessern, wäre es
zwar theoretisch möglich, Leute für Links zu bezahlen, doch stellt sich dann
die Frage, ob es nicht doch einfacher und effektiver ist, auf die von den
Suchmaschinen direkt angebotenen Werbeformen zuzugreifen.
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zu: "Was
ist Googlebombing", "Bedrohen
Google Bombs die Qualität der Suchergebnisse?" oder zu "Google
Bombing - Der eigene Versuch"
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