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Ein
kleiner Leitfaden zur Manipulation von Suchergebnissen
2.
Googlebombing
a.
Was ist Googlebombing?
Google
analysiert nicht nur Milliarden von Dokumenten, sondern auch die Links, die zu
einer Webseite führen. Diese haben Einfluss auf das Ranking. Vereinfacht
gesagt, steigt die Stellung einer Webseite innerhalb der Suchergebnisse mit der
Anzahl der Links zu der Webseite. Dabei sind Links von einer selbst hoch
bewerteten Webseite wertvoller als von einer unbedeutenden. Diesem sog. System
des Page Ranking wird demnächst ein eigener ausführlicher Beitrag gewidmet
sein. An dieser Stelle ist zunächst nur von Bedeutung, dass der Algorithmus von
Google von der Vorstellung ausgeht, dass der dem Link zugrundeliegende Text auch
den Inhalt der Webseite korrekt widerspiegelt, auf die verwiesen wird. Hier
setzt das sog. Googlebombing an. Verweist eine genügend große Anzahl von
Personen auf eine Webseite und benutzt dabei den gleichen zugrundeliegenden
Text, gelingt es, dass Google die Webseite unter diesem Suchbegriff als Resultat
listet, obwohl der Inhalt der Webseite ein ganz anderer ist. Mit anderen Worten:
Der Linkprovider kann beeinflussen, unter welchem Suchwort die verlinkte
Webseite bei Suchmaschinen gefunden werden kann!
Auf
diese Weise ist es Adam Mathes gelungen, dass bei Eingabe von „talentless
hack“ die Webseite seines Freundes bei Google als erstes Suchergebnis
erschien. Mathes hat in diesem Zusammenhang den Begriff des Googlebombing geprägt.
Weiter
zu: "Welche
Fälle von Googlebombing gab es bereits?", "Bedrohen
Google Bombs die Qualität der Suchergebnisse?" oder zu "Google
Bombing - Der eigene Versuch"
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