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Presseinformation, 12.1.2005
Rechtlich
bedenklich und technisch veraltet – Webseiten mittelständischer Unternehmer auf
dem Prüfstand
Bayreuth - Mittlerweile kann zwar jedes
zukunftsorientierte mittelständische Unternehmen mit einer eigenen Website
aufwarten. Wie eine aktuelle Studie von Links & Law (http://www.linksandlaw.de/studie-suchmaschinenoptimierung.htm)
jedoch belegt, scheinen die wenigsten verinnerlicht zu haben, wie das Internet
funktioniert und welche rechtlichen Spielregeln dabei einzuhalten sind. Die
Untersuchung von 50 Unternehmenswebsites aus der Region Bayreuth und Umgebung
kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Obwohl ein Unternehmen nur durch eine
geschickte Platzierung der eigenen Website bei Suchmaschinen von neuen
potentiellen Kunden gefunden werden kann, werden gerade einmal auf 6 % der
untersuchten Internetauftritte die wichtigsten Maßnahmen für eine Optimierung
für Suchmaschinen getroffen. Darüber hinaus setzen sich 40 % der untersuchten
Websites durch kein oder ein unvollständiges Impressum der Gefahr einer
Abmahnung eines Konkurrenten aus und handeln überdies noch ordnungswidrig.
Mittelständische Unternehmen in Deutschland haben
das Internet weitestgehend als attraktive Kommunikations- und Geschäftsplattform
entdeckt, die ihnen einen kostengünstigsten und Erfolg versprechenden Weg zu
neuen Kunden bietet. Die Positionierung einer Website in Suchdiensten,
insbesondere beim Marktführer Google, ist dabei der Schlüsselfaktor für die
Erhöhung der Zugriffe, weil anderen Studien zufolge rund 85 % aller Internetuser
Suchmaschinen zum Auffinden bestimmter Webseiten nutzen. Da ca. 90 % der Nutzer
sich nicht mehr als die ersten 30 Suchergebnisse anschauen, müssen Unternehmer
mittels einer professionellen Optimierung Ihrer Website dafür sorgen, dass diese
an möglichst prominenter Stelle erscheint. Anderenfalls ist der
Internetauftritt, mit dem allein sich viele Unternehmen anscheinend begnügen und
damit viel Potential verschenken, laut Dr. Stephan Ott, dem Mann hinter Links &
Law, nicht viel mehr wert als ein Unternehmensprospekt, das im Keller gelagert
wird.
18 % der untersuchten Websites schaffen es,
Suchmaschinen teilweise oder völlig von ihren einzelnen Unterseiten durch die
Verwendung von Frames (eine Technik, bei der eine Webseite in mehrere Bereiche
gegliedert wird) auszusperren. Effektiv um Links von anderen Webseiten kümmern
sich gerade einmal 8 % und von einer durchweg gelungenen Optimierung der
Seitentitel kann ebenfalls nur in 8 % der Fälle gesprochen werden. Die
Möglichkeiten des Internets derart zu vernachlässigen, kann langfristig sehr
teuer werden. Der Preis sind jede Menge potenzieller Kunden, die auf den
Webseiten von Konkurrenzunternehmen landen, die sich im Internet besser, d.h.
hier insbesondere suchmaschinengerechter präsentieren. Dabei ist es an sich
nicht schwer, mittels grundlegender Suchmaschinenoptimierungstechniken die
eigene Website erfolgreicher zu vermarkten und im Internet effizienter Kunden zu
gewinnen.
In rechtlicher Hinsicht setzen sich zahlreiche
Websites einem Haftungsrisiko aus. Selbst vier Jahre nach dem Inkrafttreten der
Regelung zur Impressumspflicht für Webseiten in § 6 TDG sind die genauen
Anforderungen vielen geschäftlichen Anbietern unbekannt, wenn sich auch die
grundsätzliche Verpflichtung zur Führung eines Impressums mittlerweile
herumgesprochen hat. Nur bei 6 % der untersuchten Websites fehlte ein Impressum
ganz. Weitere 30 % kommen ihrer gesetzlichen Pflicht, insbesondere aufgrund
unvollständiger Informationen, wie fehlender E-Mail-Adresse oder
berufsrechtlicher Angaben, nicht fehlerfrei nach. Bedenklich stimmt, dass gerade
die Professionen, die Vorbildfunktion haben sollten bzw. in ihrem Beruf mit
rechtlichen oder technischen Fragen der Websiteerstellung konfrontiert sind,
anscheinend bei der Impressumsproblematik nicht immer firm sind. Fehler fanden
sich diesbezüglich bei Websites von Anwälten bzw. Web-Designern.
Links & Law informiert seit mehr als drei Jahren
über rechtliche Aspekte der Websitegestaltung und über technische Grundlagen
einer effektiven Suchmaschinenoptimierung (http://www.linksandlaw.de)
sowie über die Anforderungen an ein Impressum (http://www.linksandlaw.info).
Unternehmer können sich einen Bericht über den Stand der Optimierung ihrer
eigenen Website erstellen lassen, der Ihnen zugleich die wichtigsten Grundlagen
vermittelt, um ihren Internetauftritt bei Suchmaschinen prominenter zu
platzieren (http://www.linksandlaw.de/suchmaschinenoptimierung.htm).
Ansprechpartner für diese Mitteilung: Dr. Stephan
Ott,
webmaster@linksandlaw.com
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