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Quaero / Theseus
Sammlung der Links & Law News zu dieser Thematik |
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20.3.2008 Quaero - Förderung
in Höhe von 99 Millionen Euro! |
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Den staatlichen Projekten zur Schaffung einer verbesserten
Suchmaschinentechnologie stehe ich ziemlich skeptisch
gegenüber. Zuerst war Quaero ein deutsch-französischen
Vorhaben, das auf die Etablierung eines Google-Konkurrenten
abzielte. Deutschland wollte dann lieber auf die Erforschung
semantischer Suchtechniken setzen und tut dies jetzt mit dem
Projekt Theseus. Die gesammelten News zum Nachlesen der
Entwicklung finden sich unter
http://www.linksandlaw.de/quaero-theseus-bewertung.htm.
Wie tief das Millionengrab..., wie hoch die Förderung sei
wird, steht jetzt auch fest. Die EU-Kommission hat einer
Förderung des durch ein Konsortium von 23 Unternehmen, dem
die Elektronikgruppe Thomson vorsteht, gestützten Projekts
Quaero durch den französischen Staat in Höhe von 99
Millionen Euro zugestimmt. Das Gesamtbudget von Quaero wird
mit 199 Millionen Euro veranschlagt und soll eine Laufzeit
von fünf Jahren haben.
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21.8.2007 Ein erster Blick
auf die Website von Theseus |
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Theseus - innovative
Entwicklung oder doch nur eine Verschwendung von
Steuergeldern? Ich habe hier schon des öfteren
Entwicklungen im Bereich öffentlich rechtlicher
Suchtechnologien eher kritisch kommentiert. Von der
ursprünglich geplanten deutsch-französischen
Suchmaschine Quaero ist Ende 2006 auf deutscher
Seite das Projekt Theseus übrig geblieben. Die
Bundesregierung sieht dieses aber nicht als
Konkurrenz zu den gewöhnlichen Suchmaschinen.
Entwickelt werden sollten neue Basistechnologien für
eine semantische Web-Suche. Details waren zunächst
Mangelware. Am 17.8.2007 wurde das Projekt nun
auf einer Veranstaltung des eco-Verbandes in Köln
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Na ja,
zumindest als Produktpräsentation... Anlass
genug, sich einmal mit der
Website des Projekts zu beschäftigen:
Mit einer neuen semantischen Infrastruktur sollen
Unternehmen künftig effizienter mit anderen
Unternehmen bzw. zielgenauer mit ihren Kunden sowie
Konsumenten kommunizieren können. Hört sich gut an,
so wie die ganze Selbstdarstellung. Die Ziele
scheinen hoch gegriffen zu sein. Basistechnologien
wie Indexierungs- und Annotationsverfahren,
automatische Metadatengenerierung und
kontextbasierende Videoerkennung klingen schon gut
nach "Web 3.0", doch bleibt die Frage, ob sich
Innovation wirklich staatlicherseits verordnen
lässt. Quantensprünge in der Suchtechnologie
erwartet man nun einmal eher von einem Unternehmen
wie Google mit seinem gewaltigen Finanzpotential und
nicht von einem staatlichen Projekt. Die eigene
Skepsis bleibt daher und wird wohl nicht
verschwinden, solange nicht konkrete Anwendungen von
Theseus für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht
werden. Beschreibungen einiger Anwendungsszenarien
auf der Website müssen erst einmal in der Praxis
funktionieren... |
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27.7.2007 Scharfe Kritik an
Theseus von Seiten des SuMa-eV |
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Bereits am
19.7.2007 hat die EU 120 Millionen Euro
Beihilfe für das Theseus-Projekt bewilligt, mit dem
neue semantische Suchtechniken entwickelt werden
sollen. Insoweit sieht sich das Projekt selbst nicht
als Konkurrent von Google. Ich habe mich hier schon
des öfteren kritisch zu diesem Unterfangen geäußert
und rechtliche Bedenken gegen eine
öffentlich-rechtliche Suchmaschinen sind Gegenstand
eines Aufsatzes, der in Kürze bei der K&R erscheinen
wird.
Kritik an Theseus hagelt es nun auch von Seiten des
SuMa-eV: Mit Theseus werde die letzte Chance
verspielt, die es in Deutschland gegeben hätte, um
den massiven technologischen Rückstand zu
verringern. Hiermit werde die deutsche IT-Wirtschaft,
Politik und Gesellschaft weiterhin auf unabsehbare
Zeit unmündig dem Spiel der Global-Player
ausgeliefert.
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1.4.2007 Theseus kein
Konkurrenzprodukt zu Google? Antwort auf Kleine Anfrage der Grünen |
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Am 27.2.2007 hat die
Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen eine
zweite Kleine Anfrage zum Suchmaschinenprojekt
Theseus - ehemals Quaero gestartet (BT-Drs.
16/4472). Die Antwort wurde namens der
Bundesregierung mit Schreiben des
Bundesministeriums für Wirtschaft und
Technologie vom 13.3.2007 übermittelt (BT-Drs.
16/4671). Dabei ging es um viele
haushaltsrechtliche Fragen und um das Absehen
einer Ausschreibung beim Start des Projekts. Bei
Interesse einfach in der Drucksache nachlesen.
Inhaltlich wird noch einmal bestätigt, dass sich
das Projekt entgegen Darstellungen in der Presse
nicht als Konkurrent zu gängigen Suchmaschinen
versteht.
"Frage 4. Welchen Stellenwert räumt die
Bundesregierung dem ursprünglichen Ziel des
Projektes, eine deutsch-französische Antwort auf
die globale Herausforderung von Google und Yahoo
zu geben, das der ehemalige Bundeskanzler
Gerhard Schröder und der französische
Staatspräsidenten Jacques Chirac laut
Presseberichten verfolgten, heute ein?
Die in der Presse verbreitete
Darstellung, dass mit QUAERO ein alternativer
„Google“ entwickelt werden soll, war von Beginn
an nicht zutreffend. THESEUS ist keine
Suchmaschine. Es zielt vielmehr auf eine neue
internetbasierte Wissensinfrastruktur, bei der
semantische Verfahren eingesetzt und in
bestimmten viel versprechenden Anwendungsfeldern
mit neu zu entwickelnden Plattformen erprobt
werden." |
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31.3.2007 Theseus in der
politischen Diskussion |
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Das ursprüngliche
deutsch-französische Suchmaschinenprojekt Quaero
bzw. nach dem Ausstieg Deutschlands das Projekt
Theseus habe ich hier schon öfters kritisch
kommentiert (Google-Anfrage
dazu). Das Bundeswirtschaftsministerium
schätzt die "strategische innovations- und
technologiepolitische Bedeutung" des
"Leuchtturmprojekts" Theseus unverändert als
"hoch" ein und so dürfte auch in Zukunft dieses
Unternehmen für weitere News-Meldungen
herhalten. Heute und morgen möchte ich auf die
politische Diskussion rund um das Projekt
hinweisen, die vor allem durch zwei Kleine
Anfragen der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die
Grünen immer wieder entfacht wird.
Die erste Anfrage stammt vom 9.11.2006 und
bezieht sich noch auf Quaero (BT-Drs.
16/3383). Interessant an der Antwort (BT-Drs.
16/3565) ist zum einen der Hinweis auf eine
lockere Verbindung mit der Volltextsuche des
Börsenvereins und die Auskunft über den
"Zeitplan".
"Frage 5b) Ist das vom Börsenverein des
Deutschen Buchhandels initiierte Projekt
„Volltextsuche online“, an dem viele deutsche
Verlage beteiligt sind, in die Planung des
Projektes Quaero eingebunden?
Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Volltext Online“
gab es über die Verlagsgruppe G. v. Holtzbrinck
eine enge Verknüpfung mit Quaero. Der
Informationsaustausch wird auch in die Zukunft
fortgeführt. Die Ausrichtung von Quaero vor
allem auf semantische Suchtechnologien kann als
konsequente wissenschaftliche und technologische
Fortsetzung des Schwerpunktes „Volltextsuche“ im
Projekt des Börsenvereins angesehen werden. Die
Verlagsgruppe G. v. Holtzbrinck erwägt, in einer
zweiten Phase die Zusammenarbeit mit dem
Quaero-Projekt zu vertiefen."
"Frage 6. Besteht ein konkreter Zeitplan, der
Auskunft darüber erteilt, wie und wann das
Projekt Quaero in die Praxis umgesetzt wird? Zu
welchem Zeitpunkt soll das Projekt für
Bürgerinnen und Bürger nutzbar sein?
Bei Quaero handelt es sich um ein
FuE-Vorhaben, für das ein konkreter Zeitplan für
die nächsten 3 bis 5 Jahre aufgestellt ist.
Dabei werden kurzfristig orientierte
Teilvorhaben rascher FuE-Ergebnisse bringen, die
dann in die Praxis umgesetzt werden können.
Wichtige Konsortialvereinbarungen der Industrie
befinden sich dabei noch im Verhandlungsstadium.
Für bestimmte Teilvorhaben wird man bereits
Anfang 2008 mit FuE-Ergebnissen rechnen können,
die im Erfolgsfall dann seitens der Industrie in
die Praxis umgesetzt werden. So werden im Rahmen
des Teilvorhabens („Use Cases“) Alexandria dem
Internetnutzer auf einer Plattform Möglichkeiten
zur Informationsveröffentlichung und -veredelung
geboten, die weit über die heute gängigen
Methoden hinausgehen."
Mit anderen Worten: Ist das "politisch" für "Es
kommt, wenn es fertig ist"? Am besten rechnet
man nicht zu schnell mit konkreten Ergebnissen!
Am 27.2.2007 hat die Bundestagsfraktion Bündnis
90 / Die Grünen eine zweite Kleine Anfrage zum
Suchmaschinenprojekt Theseus - ehemals Quaero
gestartet (BT-Drs.
16/4472). Die Antwort wurde namens der
Bundesregierung mit Schreiben des
Bundesministeriums für Wirtschaft und
Technologie vom 13.3.2007 übermittelt (BT-Drs.
16/4671). Dabei ging es um viele
haushaltsrechtliche Fragen und um das Absehen
einer Ausschreibung beim Start des Projekts. Bei
Interesse einfach in der Drucksache nachlesen.
Inhaltlich wird noch einmal bestätigt, dass sich
das Projekt entgegen Darstellungen in der Presse
nicht als Konkurrent zu gängigen Suchmaschinen
versteht.
"Frage 4. Welchen Stellenwert räumt die
Bundesregierung dem ursprünglichen Ziel des
Projektes, eine deutsch-französische Antwort auf
die globale Herausforderung von Google und Yahoo
zu geben, das der ehemalige Bundeskanzler
Gerhard Schröder und der französische
Staatspräsidenten Jacques Chirac laut
Presseberichten verfolgten, heute ein?
Die in der Presse verbreitete
Darstellung, dass mit QUAERO ein alternativer
„Google“ entwickelt werden soll, war von Beginn
an nicht zutreffend. THESEUS ist keine
Suchmaschine. Es zielt vielmehr auf eine neue
internetbasierte Wissensinfrastruktur, bei der
semantische Verfahren eingesetzt und in
bestimmten viel versprechenden Anwendungsfeldern
mit neu zu entwickelnden Plattformen erprobt
werden." |
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8.1.2007 Frankreich
entwickelt Quaero, Deutschland Theseus |
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Quaero, das
deutsch-französische Suchmaschinenprojekt, wird von
Frankreich in Zukunft alleine fortgesetzt. Unlösbare
Differenzen zwischen den Partnern seien die Ursache,
hieß es auf dem deutschen IT-Gipfel in Potsdam im
Dezember 2006. Die Bundesregierung will nun unter
dem Titel "Theseus" eine semantische Suchmaschine
als "Leuchtturmprojekt" entwickeln, von dem bisher
allerdings weder die Eckdaten noch ein konkreter
Zeitplan existieren, während Frankreich trotz des
Rückzugs der deutschen Partner Quaero zu Ende
entwickeln will, um ein europäisches Gegengewicht zu
Google zu schaffen.
Laut Bernd-Wolfgang
Weismann, Leiter des Referats
Informationsgesellschaft im
Bundeswirtschaftsministerium, soll sich die
Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern als
"nicht einfach" herausgestellt haben. Frankreich
verfolge eher das Ziel, eine "konventionelle
Suchmaschine" marktreif zu machen. Deutschland
hingegen habe immer betont, nicht in Konkurrenz zu
etablierten Anbietern wie Google treten und lieber
Basistechnologien für das semantische Web entwickeln
zu wollen.
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8.12.2006
Pressemeldungen des Wirtschaftsministeriums zu Quaero |
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Wenn Quaero in
den Schlagzeilen steht, dann hat das Projekt zumeist
mit neuer Kritik zu kämpfen. Technisch wird schon
lange bezweifelt, ob sich Innovation von Politikern
verordnen lässt. Von
Steuerverschwendung ist die Rede. Nie könne es
Quaero gelingen, Google hinter sich zu lassen, aber
dies ist angeblich auch nicht das Ziel. Jüngst hat
eine
Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen für
politischen Ärger gesorgt. Im Kontrast dazu heute
ein Blick auf die andere Seite, auf die Sichtweise
des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Technologie. Auf deren Website finden sich zu Quaero
zwei Pressemeldungen:
Natürlich ist man dort
voll des Lobes und anscheinend sehr zuversichtlich:
"Von besonderer Bedeutung ist das
deutsch-französische Leuchtturmprojekt QUAERO.
Dieses Projekt wird durch die Entwicklung neuer
Technologien beim Zugang und der Nutzung von digital
verfügbarem Wissen zu einem Quantensprung der
"Wissensarbeit" und zu neuen Diensten für das
Internet der Zukunft führen." Na was soll
angesichts von so viel Optimismus noch schief gehen
...
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12.9.2006 Finanzierung von
Quaero |
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Über das
deutsch-französisches
Projekt zur Schaffung
einer europäischen
Suchmaschine namens
Quaero wurde hier
bereits einige Male berichtet.
Wie
Heise berichtet,
gibt es nun Neuigkeiten
zur Finanzierung: Mehr
als 400 Millionen Euro
sollen aus deutscher und
französischer Politik
und Wirtschaft in die
europäische Suchmaschine
Quaero fließen. Davon
wird die Bundesregierung
90 Millionen Euro
zahlen, sofern der
Bundestag die Mittel
freigibt und die
EU-Kommission keine
Einwände erhebt.
Mindestens einen Betrag
in gleicher Höhe wird
von der deutschen
Wirtschaft aufgebracht.
Die französischen
Projektpartner sollen
für den Rest aufkommen.
Ob sich damit wirklich
die angekündigte
Suchtechnologie der
nächsten Generation
entwickeln lässt, bleibt
abzuwarten...
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22.7.2006 Quaero -
Europäische Suchmaschine als Steuerverschwendung oder große Innovation? |
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Quaero (lateinisch
ich suche) ist ein
deutsch-französisches
Projekt zur Schaffung
einer europäischen
Suchmaschine mit einem
fünfjährigen
Entwicklungsbudget von
250 Millionen Euro
seitens der Agence de
l'innovation
industrielle. Das
geplante Vorhaben
Quaero wurde im
April 2005 von Jacques
Chirac bekannt gegeben,
und nach jetzigen
Planungen sollen Anfang
2007 erste Versionen im
Internet zugänglich
gemacht werden.
Das
Projekt
versteht
sich als
Gegenpol
zu
Google
und
insbesondere
zu dem
Google
Book
Projekt,
in
dessen
Rahmen
einige
Millionen
Bücher
vor
allem
amerikanischer
Bibliotheken
digitalisiert
und im
World
Wide Web
zur
Verfügung
gestellt
werden
sollen.
Da
dieses
Angebot
eine
Volltextsuche
mit
einschließen
soll,
befürchten
einige
Vertreter
französischer
Büchereien
und
einige
französische
Politiker,
dass
diese
Aktion
zu einer
nicht
wieder
aufzuholenden
Vormachtstellung
der
englischen
Sprache
im Web
führen
könnte.
Um dies
zu
verhindern,
soll das
vom
französischen
Präsidenten
Jacques
Chirac
initiierte
Projekt
Quaero
eine
Suchmaschinentechnologie
schaffen,
die ihre
Wurzeln
in
Europa
statt in
den USA
hat und
die sich
insbesondere
auf zu
digitalisierende
Bestände
europäischer
Bibliotheken
stützen
soll.
Die
ehrgeizigen
Pläne
sehen
auch
eine
automatische
Übersetzung
von
Texten
in die
Sprache
des
Abfragenden,
sowie
Bild-,
Audio-
und
Videosuchen
vor.
Zudem
soll
Quaero
am PC,
auf dem
Handy
oder am
TV
genutzt
werden
können.
Quareo
würde
damit in
direkte
Konkurrenz
zu
Google,
Yahoo
und MSN
treten.
Wie es
aber
gelingen
soll,
eine für
Nutzer
so
überzeugende
Technologie
auf dem
Markt
anzubieten,
um die
bisherige
Google-Dominanz
zu
brechen,
bleibt
vorerst
unklar.
Nutzer
werden
nur
wechseln,
wenn sie
eine
Technologie
vorfinden,
die
bessere
Ergebnisse
liefert.
Der
Schlüssel
dazu
steckt
in der
Innovation,
und es
ist zu
bezweifeln,
dass man
innovative
Technologien
auf
Kommando
produzieren
und
staatlich
verordnen
kann,
und
Quareo
allein
mit ein
paar
Ex-Monopolisten
und
großen
Konzernen
in den
Markt
drücken
kann.
Selbst
Microsoft
hat es
mit
seiner
geballten
Marktmacht
in dem
Computersegment
nicht
geschafft,
Google
Paroli
zu
bieten.
In
einschlägigen
Internetforen
und
Blogs
wird das
Projekt
deshalb
sehr
skeptisch
beäugt.
Immerhin
arbeiten
bei
Google
oder
Yahoo
mehrere
tausend
Softwareentwickler
an der
stetigen
Verbesserung
der
Suchmaschinen.
Die für
das
Projekt
veranschlagten
250
Millionen
Euro
wirken
gegenüber
den von
Google
allein
2005
rund 600
Millionen
Dollar
(rund
477
Millionen
Euro) in
Forschung
und
Entwicklung
investierten
Mittel
eher
bescheiden.
Angesichts
der dem
Projekt
eingeräumten
eher
geringen
Erfolgschancen
(siehe
auch die
10
Gründe,
warum
Quaero
scheitern
wird)
macht
vielerorts
schon
das Wort
von
massiver
Steuerverschwendung
die
Runde.
Oder wie
es unter
http://my.opera.com/MaximB/blog/show.dml/181453
formuliert
wird:
"Haben
wir
nicht
schon
genug
Suchmaschinen?
Muss so
ein
Projekt
vom
Steuerzahler
finanziert
werden?
Können
Firmen
wie
Siemens
ein
solches
Projekt
nicht
selber
finanzieren?
Wäre die
Steuergelder
nicht
für
Sinnvollere
Aufgaben
verwendbar?"
Entwickelt
wird
Quaero
derzeit
insbesondere
von
Thomson
(Projektleiter
Jean-Luc
Moullet),
der
France
Telecom,
dem
Suchmaschinenbetreiber
Exalead
und der
Siemens
AG.
Siemens
beteiligte
sich
erst
seit dem
Ausstieg
der
Deutschen
Telekom
im
Januar
2006 an
dem
Projekt.
Auch der
Medienkonzern
Bertelsmann
will
sich
über
seine
Tochter
Empolis
an dem
Projekt
beteiligen.
Derzeit gibt es noch
keinen allgemein
zugänglichen Link zu
Quareo (nur am Rande sei
bemerkt, dass sich die
entsprechende .com-Adresse
schon lange in der Hand
eines Unternehmens
befindet). Evtl. erfolgt
der Start der
Suchmaschine unter
Quaero.org.
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17.1.2006 Quaero ... nach
dem Sinn einer neuen Suchmaschine |
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Google soll Konkurrenz
bekommen, so will es der
französische Präsident
Jacques Chirac. Zusammen mit
der Hilfe Deutschlands soll
die Vorherrschaft von Google
und Yahoo im Web gebrochen
und die neue Suchmaschine
Quaero (lateinisch für ich
suche) entwickelt werden.
Beteiligt daran sollen nach
einem Bericht der
Nachrichtenagentur AP
derzeit u.a. Thomson, die
France Telecom und die
Deutsche Telekom sein. Auch
die Bertelsmann-Gruppe prüft
eine Teilnahme.
Groß sind dabei die Ziele
die man sich vorgenommen
hat. Die neue Suchmaschine
soll nicht nur das Web
durchsuchen, sondern auch
eine Übersetzungsfunktion,
eine Erkennungs- und
Indexfunktion für Bilder,
Musikdateien und Texte
besitzen. Wow, hört sich das
innovativ an! Bereits in der
zweiten Januarhälfte soll „Quaero“
vom Projekt-Status in die
Umsetzungs-Phase gehen. Dann
wird die französische
Agentur für industrielle
Innovation (AII) nach
Einschätzung beteiligter
Pariser Unternehmer der
Suchmaschine „Quaero“ ihren
Segen geben und
Unterstützungsgelder in der
Größenordnung von 100
Millionen Euro zuweisen.
Im
weiteren Verlauf von drei
bis fünf Jahren soll Quaero
dann marktreif sein. Google
zittert bestimmt schon heute
vor der neuen Konkurrenz.
Was Yahoo und MSN seit
Jahren nicht schaffen, wird
Quaero bestimmt gelingen.
Gaaaaanz sicher!
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