Schenkt man
der Bloggershäre Glauben, dann ist Google
anscheinend dabei, Änderungen an seinem Algorithmus
vorzunehmen. Eine wichtige Rolle für das Ranking
spielt die Verlinkung einer Seite. Das haben auch
viele Geschäftemacher entdeckt, die Links von ihren
Seiten verkaufen. Damit führen sie natürlich den
Grundgedanken des Systems ad absurdum, wonach ein
Link eine Empfehlung für eine Seite sein soll.
Gekaufte Links vertragen sich mit dieser Philosophie
nicht. Google geht deshalb jetzt vehement gegen
Seiten vor, die Textlinks verkauft haben, und das
sollen Millionen sein. Diese haben in den letzten
Tagen einen Abfall ihres PageRanks von 2 bis 3
Punkten erlebt.
Darunter so
bekannte Seiten wie golem, Die Zeit, Netzeitung,
WashingtonPost.com und Forbes.com. Was bleibt deren
Betreibern jetzt noch übrig als ihr "Nebengeschäftsmodell"
mit dem Verkauf von Textlinks einzustellen? Und die
Käufer der Links? Die werden, wenn sie nicht auf
andere Weise ein gutes Ranking bei Google erreichen,
wohl verstärkt auf Werebanzeigen bei Google
zurückgreifen. Und damit schließt sich der Kreis
wieder. Google profitiert indirekt wohl von den
Änderungen des Algorithmus.