26.4.2007
Datenschutzrechtliche Bedenken gegen die Übernahme von DoubleClick durch
Google
Der Kauf von
DoubleClick durch Google wirft nicht nur die
Frage nach der Entstehung eines Monopols auf dem
Online-Werbemarkt auf, jetzt steht der
Zusammenschluss zudem aus datenschutzrechtlichen
Gründen in der Kritik. Die amerikanischen
Bürgerrechtsgruppen EPIC, CDD und US PIRG haben
bei der Federal Trade Commission (FTC) eine
Beschwerde (PDF-Dokument)
eingereicht, um den Kauf näher untersuchen zu
lassen. Mit der Übernahme würde ein Unternehmen
in den Besitz von mehr Information über die
Internetaktivitäten von Verbrauchern kommen als
je ein anderes Unternehmen der Welt zuvor.
Erschwerend komme hinzu, dass Google praktisch
so gut wie keine rechtlichen Auflagen hätte, den
Datenschutz, die Sicherheit und die Korrektheit
der eingesammelten Daten sicherzustellen.