Die Biographie von George W. Bush stand lange Zeit bei Google-Suchanfragen nach “failure” oder “miserable failure” ganz weit oben. Dies beruhte auf dem Einsatz einer Google-Bombe, d.h. eine Vielzahl von Webmastern hatten die Seite des Präsidenten mit eben diesem Linktext verlinkt. Da störte es wenig, dass die Begriffe auf der verlinkten Seite gar nicht enthalten waren. Lange Zeit blieb dies das Paradebeispiel für eine Google-Bombe überhaupt. Bis, ja bis Google Anfang des Jahres seinen Algorithmus änderte (siehe die Meldungen "Das Ende der Google-Bomben?" und " Ende der Google Bombe - Auswirkungen für die Suchmaschinenoptimierung?"), mit dem Ziel Google-Bomben in Zukunft unschädlich zu machen. Das funktionierte und die Webseiten von Bush verschwanden aus den Suchergebnissen. Zum Teil wurde noch gemutmaßt, Google habe gezielt manuell eingegriffen, doch hat sich dieser Tage gezeigt, dass dem nicht so ist. Auf der Website www.whitehouse.gov/president/ findet sich aktuell die Aussage: "The bottom line is this: Congress's failure to fund our troops on the front..." Da ist es also wieder das Wort "failure"! Da jetzt nicht nur der Linktext diesen Begriff enthält, sondern auch die verlinkte Seite, stuft Google scheinbar die Links nicht mehr als Google-Bombe ein und schon ist Bush wieder ein "failure"...
