Google hat Anfang März Google wegen dessen
YouTube-Dienstes verklagt. Angeblich finden sich
dort 160.000 Werke des Klägers, die über 1,5
Milliarden mal abgerufen worden sind. Dafür wird
Schadensersatz in Höhe von 1 Milliarde Dollar
verlangt. Google-Anwalt Michael Kwun hat darauf
mit einem Gastkommentar in der Washington Post
("An
End Run on Copyright Law") reagiert. Im
Februar 2007, nachdem Verhandlungen zwischen
YouTube und Viacom gescheitert waren, habe
Viacom verlangt, dass 100.000 Videos vom Netz
genommen würden. Dieser Forderung sei Youtube
innerhalb eines Wochenendes nachgekommen. Später
habe Viacom einige dieser Gesuche zurück
gezogen, nachdem die Firma offenbar erkannt
habe, dass die Videos doch keine Urheberrechte
verletzen. Wie solle es denn Google möglich
sein, rechteverletzende Videos zu entfernen,
wenn deren Urheber nicht einmal in der Lage
wären, diese eindeutig zu identifizieren?