Vor kurzem ist das Buch Das Google-Copy-Paste-Syndrom. Wie Netzplagiate Ausbildung und Wissen gefährden von Stefan Weber erschienen. Angeblich deuten Umfragen darauf hin, dass "mindestens jeder dritte Studierende schon zumindest einmal in irgendeiner Form plagiiert hat" und auch 1,5 % der Wissenschafter "Ideendiebe" seien.
Kritisch wird die "Ergoogelung der Wirklichkeit" gesehen. So glaubt der Autor, dass weit über 90 % aller Recherchen für akademische Arbeiten und Referate mit einer Googlesuche beginnen und "eine unbekannte Anzahl von Studierenden mit der 'Google'-Recherche ihre Recherchetätigkeit insgesamt bereits wieder abschließen". Oft würden gefundenen Textsegmente gleich direkt eins zu eins und unzitiert in die eigene Arbeit kopiert.
