Reporter ohne Grenzen bezeichnen es als "wahre Schande", Google hingegen hilft es, auf dem chinesischen Markt stärker Fuß zu fassen und der Sperrung der eigenen Seite durch die chinesische Regierung zu entgehen, wie es früher schon gelegentlich der Fall war: Google zensiert seine neue Suchmaschine in China (googl.ch; bislang war nur eine chinesische Version unter .com zugänglich) und gibt damit dem Druck der chinesischen Regierung nach und filtert selbst aktiv politisch brisante Themen. Suchanfragen zu den Themen Demokratie, Menschenrechte in China oder Tibet werden wohl unbeantwortet bleiben...
In den Worten von Andrew McLaughlin, dem Senior Policy Counsel bei Google hört sich das dann so an: "Goolgle.cn wird mit lokalen chinesischen Gesetzen und Bestimmungen konform gehen. Indem wir uns dafür entscheiden, wie wir den chinesischen, oder auch jeden anderen Markt am besten angehen, müssen wir unsere Bemühungen, die Interessen der Anwender zu befriedigen, ausbalancieren."
