Aus der Rubrik "Brauchen wir das wirklich" bzw. "neuester Unsinn aus Brüssel" der Hinweis auf die "Legislative Entschließung des Europäischen Parlaments zu dem Vorschlag für eine Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz von Minderjährigen, der Menschenwürde und dem Recht auf Gegendarstellung hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen audiovisuellen Dienste und der europäischen Informationsdiensteindustrie (KOM(2004)0341 – C6-0029/2004 – 2004/0117(COD))". Hinter dieser Bezeichnung versteckt sich ein Vorschlag für eine Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz von Minderjährigen im Online-Bereich. So löblich dieses Ziel auch sein mag, so sehr ist zu bezweifeln, dass es notwendig ist, Informationsbanner mit Warnungen auf allen in Europa betriebenen Suchmaschinen einzuführen (Änderungsantrag 29, http://www.europarl.eu.int/omk/sipade3?SAME_LEVEL=1&LEVEL=2&NAV=S&DETAIL=&PUBREF=-//EP//TEXT+TA+P6-TA-2005-0330+0+DOC+XML+V0//DE : "die Einführung von Warnbannern auf allen Suchmaschinen, in denen auf die möglichen Gefahren und die Verfügbarkeit von Telefon-Hotlines hingewiesen wird")
Die einzelnen Mitgliedstaaten sollen der Kommission 2 Jahre nach Inkrafttreten einen Bericht vorlegen, der über die getroffenen Maßnahmen informiert. Mal abwarten, was unsere Regierung daraus macht. Hier schon einmal erste Tipps für Warnhinweise:
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"Suchmaschinen können Sie auf Webseiten führen, die Sie psychisch überfordern!"
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"We are not evil - aber die Betreiber der Seiten, auf die wir Sie führen, könnten es sein"
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"Die Benutzung von Suchmaschinen macht abhängig! Fangen Sie am besten gar nicht damit an"
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"Achtung: Die ständige Änderung unseres Suchalgorithmus könnte Optimierer in den Wahnsinn treiben!"
