Google Earth bleibt in den Schlagzeilen: Kaum eine Woche vergeht mehr, in der nicht irgendein Staat Bedenken anmeldet (z.B. Australien und in Südkorea), weil die Satellitenbilder auch Terroristen bei der Planung von Anschlägen helfen könnten. Der aktuellste Bedenkenträger ist der indische Präsident Abdul Kalam, dem Google daraufhin sogar Gespräche angeboten hat.
Das deutsche
Verteidigungsministerium sieht übrigens
keine erhöhte Bedrohungslage, da es
auch zahlreiche andere Wege gäbe, um an
Luftaufnahmen zu kommen. "Die Vermessung von
allen Objekten in Deutschland war schon
immer sehr genau und auf dem Kartenmarkt
öffentlich für jedermann zugänglich", sagte
ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.
"Die Möglichkeiten örtliche Gegebenheiten
auszukundschaften waren schon vorher
vorhanden, obwohl es zugegebenermaßen
schwieriger war", hieß es aus dem
Ministerium.
