In Chat- Rooms verabreden sich Berichte zufolge (z.B. The Guardian) immer öfters auch Jugendliche zu einem gemeinsamen Selbstmord. Auch ist es nicht schwer, sich über Google zu Webseiten durchzuklicken, die Tipps geben, wie man ein derartiges Unterfangen am besten angeht. Dies hat im Forum von Search Engine Watch zu der Diskussion geführt, ob Suchmaschinen die Ergebnislisten für bestimmte Suchanfragen beeinflussen und vom reinen durch Algorithmen bestimmten SERPs abweichen sollten. Auf den ersten Plätzen könnten Webseiten platziert werden, die potentiellen Selbstmördern Hilfestellungen für einen Neuanfang geben und Ansprechpersonen aufzeigen. So löblich ein derartiges Unterfangen auch sein mag, so groß sind auch die damit einhergehenden Gefahren. Ist erst einmal ein Anfang der Abänderung von Suchergebnissen durch Suchmaschinenbetreiber gemacht, dürfte es kein Halten mehr geben. Die Musikindustrie dürfte auf das Entfernen von Peer-To-Peer Software drängen, staatliche Stellen auf die Entfernung von unliebsamer Webseiten (Beispiel China). Und dies wäre nur der Anfang ...
