Auf
der englischsprachigen Links & Law Webseite wurde unter
der Rubrik "Paid
Listings" bereits vor einiger Zeit von IntelliTXT
berichtet. Bei diesem neuen Werbeprogramm der Firma Vibrant
Media können
Werbekunden Stichworte buchen. Taucht ein gebuchtes
Stichwort in einem Text auf, wird das Wort in einen Link zur
Webseite des Werbekunden verwandelt. Einmal mehr ein
Versuch, die Grenzen zwischen redaktionellem Inhalt und
Werbung zu verwischen.
IntelliTXT
wird von ca. 150 Mediendiensten verwendet. Größere
Aufmerksamkeit erlangte diese Werbeform erst im August
diesen Jahres, als Forbes.com als das erstes
Mainstream-Medium diese Werbeform übernommen hat. Obwohl
Intellitxt angeblich bessere Ergebnisse erzielt als Google
Adsense-Anzeigen und trotz mehr
positiven als negativen Feedbacks der Leser hat Forbes.com nach
viermonatiger Testphase die IntelliTXT-Werbeeinblendungen
Anfang Dezember wieder entfernt. Begründet wurde dieser
Schritt damit, dass sich die Redakteure des Magazins bei
dieser Werbeform unwohl gefühlt hätten. Kritiker von IntelliTXT
haben schon lange davor gewarnt, dass Journalisten sich aus
wirtschaftlichen Gründen genötigt sehen könnten, die
eigene Begrifflichkeit den Erfordernissen der
IntelliTXT-Werbung anzupassen.