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24.8.2011 Stebbins v. Google |
Stebbins
ist entweder genial oder sehr sehr dumm. Er hat einen Account
bei YouTube und in den Nutzungsbedingungen steht, dass die
Vertragsbedingungen einseitig geändert werden dürfen. Stebbins
hat dies nicht nur auf die Möglichkeiten von Google bezogen,
sondern sich anscheinend gedacht, jeder Nutzer könne ebenfalls
einseitig die Vertragsbedingungen abändern. Also hat er Google
eine Streitschlichtungsklausel zukommen lassen. Wenn Google auf
ein Angebot nicht innerhalb von 24 Stunden eingehe, gewinne er
einen Streit automatisch, unabhängig davon, ob sein geltend
gemachter Anspruch bestehe oder nicht. Das ganze liest sich im
Original so:
YouTube's terms of service] state
that the terms can be unilaterally modified at any time. If the
other party does not wish to accept the new terms, they may
sever the contractual relationship.
On March 22, 2011, I took YouTube up on that generous offer and
sent them an email announcing my own modifications of the
Youtube terms of service.
...
If you do not accept my invitation to
arbitrate within 24 hours of receiving it, I automatically win
the relief request, regardless of the merits. No actual
arbitration award need be entered; I simply win, automatically,
without having to go to arbitration. However, this will only
apply to me. If you attempt to arbitrate with me, and I do not
accept it, you must obtain an order to compel arbitration.
Google
ignorierte die Angelegenheit zunächst, Stebbins schickte dem
Unternehmen dann eine Mail, in der er einen Anspruch in Höhe von
500 Milliarden Dollar behauptete und wartete ab. Da Google auch
darauf nicht reagierte, ist Stebbins nun der Ansicht, ihm stehe
die Summe tatsächlich zu. Klage hat er eingereicht ...
Stebbins v. Google
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