Vor fast zwei Wochen habe ich in
Bayreuth eine Veranstaltung zum Jugendmedienschutz besucht und
darüber bei
Telepolis
berichtet. Eine Zeile darin hat anscheinend die Gemüter erregt.
Wie kann man auch die Reform des
Jugendmedienschutzstaatsvertrags als einen ersten Schritt in die
richtige Richtung betrachten? Bei allen im Detail durchaus
kritisch zu sehenden Punkten ist sie aber erst einmal ein
gelungener Ansatz, versucht sie doch zumindest im Bereich der
Jugendschutzprogramme auf einen technischen Lösungsweg
abzustellen. Wie dem auch sei, jedenfalls erreichten mich zu dem
Beitrag mehrere Mails von „Netzaktivisten“ und einem Mitglied
der „Piratenpartei“.
Ein
Blogger
fühlte sich anscheinend überfordert, wenn ein Autor über eine
Veranstaltung berichtet und dabei auch noch seine Meinung am
Ende mit einfließen lässt. Machen das nicht die meisten Blogger:
Interessante Themen finden, darstellen und bewerten? Na ja,
jedenfalls hat er Teile meines Lebenslaufs nett aufgegriffen,
damit auch jeder weiß, wer hinter dem Telepolis-Beitrag steht.
Eigentlich doof, das Internetrecht und der Jugendmedienschutz
nur mein „Hobby“ sind. Ob die die angeführten Tätigkeiten beim
Staat den Eindruck erwecken sollen, wer beim Staat arbeitet,
muss auch alle Gesetzesinitiativen für gut befinden und ist
voreingenommen? Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Aber immer
besser kritische Reaktionen auf einen Beitrag als gar keine.
Jedenfalls ist der JMStV sicherlich viele Diskussionen wert. Nur
schade, dass die anderen Leute, die einen mehr oder weniger
polemisch anschreiben, es nicht mehr für nötig befinden, sich
einer sachlichen Argumentation zu stellen....
Und wer sich für Kritik am neuen
JMStV interessiert, die Piratenpartei hat dazu etwas
geschrieben:
Die 14. JMStV–Novelle: Eine technische
Betrachtung