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14.8.2010 Street View - Die seriösen News
In dieser Woche hat die Diskussion um Google Street View neue Höhen erreicht. Das Thema hat es auf die erste Seite der Bild-Zeitung geschafft, die auch in die Hysterie mit einschwenkt. Die letzten Entwicklungen:
  • Für 20 Städte soll es dieses Jahr noch ernst werden. Bilder aus Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart oder Wuppertal sollen den Start von Street View in Deutschland einläuten! Wer Online von seinem Recht Gebrauch machen will, dass sein Haus verpixelt wird, muss Google seinen Namen und seine Adresse bekannt geben, da das Unternehmen plant, sich jeden Online-Einspruch noch einmal schriftlich bestätigen zu lassen (Heise).

  • Nicht überraschend: Google positioniert sich gegen ein "Lex Street View": Die Google-Sprecherin Lena Wagner verwies auf mögliche negative Folgen: "Ein solches Gesetz könnte das Ende für zahlreiche bereits bestehende Produkte bedeuten, die von Millionen von Deutschen heute schon tagtäglich genutzt werden, wie beispielsweise Navigationsanwendungen und digitale Kartendienste."

  • Die politische Diskussion ist ebenfalls weiter im Gange; Vorwürfe von Aktionismus einerseits, andererseits der Vorwurf, zu lange geschlafen zu haben; schließlich gebe es Street View nicht erst seit ein paar Tagen (Heise). Die Grünen halten es für überlegenswert, ob Google für die Aufnahmen nicht eine Art Abgabe oder Steuer zahlen sollte (Heise).

  • EU-Justiz-Kommissarin Viviane Reding fordert von Google, den Hausbesitzern eine mindestens sechswöchige Widerspruchsfrist einzuräumen (bislang gesteht Google vier Wochen zu, um eine Veröffentlichung zu verhindern; nachdem diese erfolgt ist, dürfen Betroffene aber weiterhin die Verpixelung verlangen).

  • Auch der Eigentümerverband "Haus & Grund Deutschland" hat sich zu Wort gemeldet und vor einer Verletzung der Privatsphäre von Bürgern gewarnt. "Die Google-Kamera hat die Bilder nämlich in einer Höhe geschossen, die deutlich über der Augenhöhe eines Normalbürgers liegt", monierte Verbandspräsident Rolf Kornemann. "Hecken und Zäune, die als Sichtschutz gedacht sind, wurden so umgangen."

  • Wegen der Erfassung von WLAN-Daten durch Google, haben Polizeibeamte einer südkoreanischen Cybercrime-Einheit Dokumente und Festplatten von Google beschlagnahmt (Heise)

  • Frauen sind gegen Street View, Männer dafür (Stern).

  • Die zehnjährige Azura Beebeejaun aus dem englischen Worcester legte sich neben die Straße, stellte sich tot und ließ sich so für Street View erfassen. Der "Scherz glückte". Einige Leute sahen die Aufnahmen und verständigten die Polizei .... (Welt Online)

  • "Promis" für oder gegen Street View? (Zeit Online)

  • Straftäter werden nach Ansicht des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) Nutzen aus dem Online-Kartendienst Google Street View ziehen (Süddeutsche).

 



   

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