29.7.2010
Keine personenbezogenen Daten in der WLAN-Datensammlung von Google
Im "Skandal" um die Erfassung von Daten
aus offenen Funknetzen durch die für die Aufnahmen für
Street View eingesetzten Autos kann Google etwas aufatmen,
zumindest in Großbritannien. Die
britische
Datenschutzbehörde Information
Commissioner’s Office (ICO) hat die
Daten stichprobenartig untersucht
und ist zu dem Ergebnis gelangt,
dass die Datenfragmente keine
Rückschlüsse auf die Identitäten von
Personen zulassen (Mitteilung).
Damit dürfte Google zwar "falsch"
gehandelt haben, aber keine
personenbezogenen Daten gespeichert
haben. Zudem gebe es bisher keine
Anzeichen dafür, dass Menschen durch
Googles Datensammlung geschädigt
worden sind.
Dieses
Ergebnis dürfte auch die Kläger in
den USA wenig freuen, die
mit Sammelklagen
versuchen,
aus der Sache Kapital zu schlagen!