10.06.2005
KJM beurteilt Jugendschutz bei Seekport - Pornolinks ade?
Von der KJM
(Kommission für Jugendmedienschutz) wurde diese Woche ein
Konzept der Suchmaschine Seekport (http://www.seekport.de)
positiv bewertet, mit dem der Zugang von Kindern und
Jugendlichen zu problematischen Erotikseiten im Internet
wesentlich erschwert werden kann (siehe auch die
News-Meldung vom mit 12.12.2004 mit einer Übersicht der
Jugendschutzbestimmungen im Internet). Mittels
technischer Schutzvorkehrungen sollen unzulässige Inhalte
wie Pornographie oder schwer jugendgefährdende Angebote ganz
aus dem Suchindex ausgeschlossen werden.
Entwicklungsbeeinträchtigende Fundstellen im Erotikbereich
sollen künftig von den übrigen Suchergebnissen getrennt
werden. Sie sind dann nur noch registrierten erwachsenen
Nutzern zugänglich. Diese müssen ihre
Personalausweisnummer angeben und für den Zugang wird ein
Passwort benötigt, das per E-Mail übermittelt wird.
Derzeit sieht es
jedoch mit dem Jugendschutz noch nicht ganz so gut aus bei
Seekport. Auf die Suchanfrage "Porno" hin präsentiert
Seekport passende Werbeanzeigen. Im Vergleich dazu sind
Werbeanzeigen mit Pornolinks bei der gleichen Suchanfrage
bei Google nicht vorhanden. Seit Ende 2004 werden bei der
deutschen Version von Google keine Adwords Anzeigen mehr mit
pornographischen oder erotischen Inhalten zugelassen.