Wer
nach Händler seltener Münzen bei Google in Jupiter, USA,
sucht, bekommt neben dem Ausschnitt von Google Maps auch
Informationen zum Geschäft von Harris, inklusive seiner
Adresse. Das Problem daran: Es handelt sich um die Privat-,
nicht um die Geschäftsadresse von Harris. Die private
Anschrift möchte er aber entfernt haben. Google tat dies
zunächst auch, doch kurze Zeit später tauchte die Adresse
wieder auf (wohl weil Google diese Daten von einem
Drittanbieter bezieht). Nach einigem Hin und Her wurde
Harris dies zu viel und er verklagt nun Google wegen „invasion
of privacy“ und „intentional
infliction of emotional distress“.
Der
Grund für das Vorgehen von Harris mag durchaus
nachvollziehbar sein (er hat Angst vor Überfällen auf sein
Haus wegen der wertvollen Münzen), ob man das dann gleich
als „potentially life-threatening connection between his
rare coin business and his residence address“ bezeichnen
muss, na ja.
Harris v. Google, Inc.
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