25.1.2010
Bundeskartellamt fordert Google nach Beschwerden zur Stellungnahme auf
Sowohl die deutschen Zeitungs- und
Zeitschriftenverleger als auch die
Microsoft-Tochter Ciao und der
Kartendienst-Anbieter Euro-Cities
haben beim Bundeskartellamt
Beschwerden gegen Google
eingereicht, und dies schon vor
einigen Monaten. Allerdings war
zunächst Stillschweigen vereinbart
worden. Das Bundeskartellamt hat
Google inzwischen zu einer
Stellungnahme aufgefordert und wird
danach über die Eröffnung eines
formellen Verfahrens entscheiden.
Angeblich kritisieren die Verleger
die Übernahme ihrer Inhalte in
Snippets, ohne hierfür entschädigt
zu werden und Euro-Cities, dass
Google kostenlos Karten bei Google
Maps anbietet.
Das Shopping-Portal
Ciao wirft Google zudem vor, die
laufenden Verhandlungen über eine
Fortsetzung eines bestehenden
Werbevertrages abgebrochen zu haben,
weil das Shopping-Portal sich an die
Kartellbehörde gewandt und Teile des
Vertrags mit Google über das
Online-Werbesystem AdSense moniert
hatte.