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12.1.2010 Wikileaks-Links,
Groovle & das Übliche (AdWords) |
Über die verschiedenen Feiertage der letzten Wochen sind ein
paar Meldungen liegen geblieben:
- Aufregung im Verfahren
von Viacom gegen Google. Viacom wirft Google vor, nicht
genügend gegen den Upload urheberrechtsverletzender
Videos bei YouTube zu unternehmen. Google habe
Prüfpflichten. Jetzt hat sich herausgestellt, dass rund
250 Videoclips, die in der Klage aufgeführt waren, von
Viacom selbst hochgeladen wurden. Wenn Viacom nicht
einmal selbst sagen kann, welche Filme auf YouTube ihre
Rechte verletzen, wie soll Google dies dann können? Zur
Ehrenrettung von Viacom sei aber gesagt, dass 200
trotzdem eine kleine Zahl ist angesichts von angeblich
angeführten 63.000 Videos. Mehr bei
Mediapost.
- Eine weitere Klage wird
aus den USA zum Dauerbrenner "Verwendung fremder Marken
als Keywords" gemeldet. Die streitgegenständliche
Anzeige soll 84mal (!) angeklickt worden sein und zu
einem Verlust von Marktanteilen des Klägers geführt
haben,
King Pharmaceuticals, Inc., v
ZymoGenetics, Inc., 2009
WL 4931238 (E.D. Tenn. Dec. 10, 2009).
- Baidu, die bedeutenste
Suchmaschine in China, droht eine Klage von
Shanda Literature Limited (SDL). Der
Vorwurf: Links in den Suchergebnissen führen zu
rechtswidrigen Kopien von Texten ihrer Autoren (mehr bei
Chinadaily).
- Sind Links zur Website
Wikileaks ggf. strafbar. Eine Einschätzung dazu auf
Internet-Law.
- Wie sollten Nutzer bei
personenbezogenen Werbeeinblendungen darüber informiert
werden, warum sie diese Anzeige erhalten? Mehr dazu bei
Out-Law.
- Keine
Verwechslungsgefahr besteht laut eines kanadischen
Gerichts zwischen der Suchmaschine Groovle und Google (BBC
News).
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