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21.12.2009
Blues Destiny: Klage gegen Google und Microsoft |
Ein Plattenlabel aus den USA mit dem
Namen "Blues Destiny" hat Google und Microsoft verklagt,
weil diese Beihilfe zu illegalen Downloads bei RapidShare
leisten würden. In den Suchergebnissen würden Seiten
verlinkt, die wiederum auf illegale Musikdownloads
verweisen. Blue Destiny habe den Suchmaschinen zwar sog.
Takedown-Notices geschickt, die Reaktionen der beiden
Unternehmen waren aber unterschiedlich. Google habe gar
nicht reagiert - was auch an angeblichen unklaren
Formulierungen der Benachrichtigungen gelegen haben könnte
-, Microsoft hat die Links entfernt. Für Blue Destiny hat
Microsoft dabei anscheinend aber trotzdem zu langsam
reagiert und sich wohl auch geweigert, "screening
technologies" einzusetzen, um das weitere Erscheinen der
Links in den Suchergebnissen zu verhindern.
Da sich Rapidshare
über Werbeanzeigen, auch AdSense, finanziert, habe z.B.
Google ein finanzielles Interesse daran, möglichst viele
Nutzer über seine Suchergebnisse zu den rechtswidrigen
Downloadmöglichkeiten zu verweisen.
Rechtlich
geht es um die Voraussetzungen einer mittelbaren
Urheberrechtsverletzung in den USA. Die Rechtslage ist hier
bislang alles andere als klar und das weitere Verfahren
könnte ziemlich spannend werden.
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Blues Destiny
Records LLC v. Google, Inc., 3:09-cv-00538-WS-EMT (N.D.
Fla.
complaint filed
Dec. 7, 2009)
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