11.12.2009
Google räumt Zeitungsverlagen mehr Kontrollrechte über ihren Inhalt ein
In dem andauernden Streit
zwischen Google und einigen
Zeitungsverlagen versucht
Google, diesen
entgegenzukommen und hat
zwei neue Möglichkeiten
eingeführt:
Bislang war ein
Googlebot sowohl für die
Web- als auch für die
Newssuche unterwegs, mit
der Folge, dass ein
Ausschluss über
robots.txt zum
Verschwinden einer Seite
aus dem Index beider
Suchen die Folge war.
Über ein Formular
konnten Verlage aber
jederzeit ein Entfernen
ihrer Beiträge nur aus
der Newssuche verlangen.
Mit einem neuen
News-spezifischen
Crawler ist es nun nicht
mehr nötig, direkt mit
Google Kontakt
aufzunehmen, sondern
kann gezielt das
Aussperren des
Googlenews-Bots
vorgenommen werden.
Siehe dazu den
Official Google News
Blog
Google
indiziert im Rahmen des
First Click Free
Programms
registrierungspflichtige
Inhalte von Verlagen mit
deren Zustimmung.
Gelangt ein Nutzer über
Google News zu einem
Artikel, kann er ihn
komplett ansehen. Nur
wenn er weiteren Links
auf der Nachrichtenseite
folgt, ist die Ansicht
weiterer Artikel von
einer Registrierung
(ggf. einer Bezahlung)
abhängig. Google
ermöglicht es Verlagen
nun, diese Möglichkeiten
der Nutzer
einzuschränken. Sie
sollen nur noch bis zu
fünfmal täglich über
einen direkten Link von
Google auf den Inhalt
eines Verlags zugreifen
dürfen. Siehe
dazu den
Official Google News
Blog
Microsoft hat inzwischen
dementiert, Verlage dafür
bezahlen zu wollen, dass sie
ihre Inhalte aus der
Google-Newssuche entfernen (Heise)