2.11.2009
Chinesischer Urheberrechtsverband gegen Google Buchsuche
Der Vergleich um die Google
Buchsuche soll für alle Urheber
gelten, die zum 5.1.2009 ein
"US-Copyright interest" besaßen.
Dazu gehören bekanntlich auch
Autoren mit Sitz im Ausland. Nachdem
deshalb u.a. die französische und
deutsche Regierung Einwände gegen
den Vergleich vorgebracht hat,
mischt sich nun auch Peking ein.
Nach einem
Bericht der Financial Times will
der Urheberrechtsverband des Landes
mit Google über eine Entschädigung
chinesischer Autoren verhandeln,
deren Bücher eingescannt wurden.
Zhang Hongbo, stellvertretender Chef
des CWWCS, hofft auch, dass die
chinesische Regierung der
US-Regierung eine offizielle
Botschaft zukommen lassen kann, in
der die Ansicht zum Ausdruck kommt,
dass Google hier Urheberrechte
verletzt hat. Man
kann gespannt sein, ob Google sich
auf Verhandlungen einlässt. Wenn
sich mein Tipp bewahrheiten sollte,
dass der überarbeitete
Vergleichsvorschlag (der nächste
Woche vorgelegt werden soll) Urheber
außerhalb der USA von der Regelung
ausnimmt, könnte dies wahrscheinlich
sein, um über eine separate
Abmachung Bücher chinesischer
Autoren in die Buchsuche zu
integrieren.