Für viele weiter unverständlich,
machen Zeitungsverlage gegen Google
News mobil. Ihnen ist es nach wie
vor ein Dorn im Auge, dass es Google
gelingt, mit ihren Texten (oder
besser Teilen davon) Geld über
Werbeeinnahmen zu generieren,
während sie weiter damit zu kämpfen
haben, ein zukunftsträchtiges
Finanzierungsmodell in der
Online-Welt zu etablieren. Dabei
übersehen sie gerne, dass
Suchmaschinen viele Nutzer überhaupt
erst auf ihr Angebot aufmerksam
machen.
Laut einem
Bericht des Spiegel haben der
Bundesverband Deutscher
Zeitungsverleger (BDZV) und der
Verband Deutscher
Zeitschriftenverleger (VDZ) ein
Rechtsgutachten / Ideenpapier zu der
Frage erstellen lassen, wie groß die
Chancen einer Kartellbeschwerde
gegen Google sind. Thematisiert
werden soll darin u.a. die denkbare
Bevorzugung eigener Produkte von
Google in den Suchergebnissen. Das
Bundeskartellamt haben sie auch
ermuntert, eine Beschwerde
einzureichen.
Und
bei
Heise ist nachzulesen, dass
Rupert Murdoch (News
Corporation) und Tom Curley
(Associated Press)
im Rahmen des World Media
Summit in Peking gefordert haben,
Suchmaschinenbetreiber und andere
Webseiten sollten künftig für
Nachrichtenmaterial zahlen.