4.10.2009
Digitalisierungsprojekte - Das sind einige Konkurrenten von Google:
Nachdem ich in
letzter Zeit viel
auf die Google
Buchsuche und den
Streit um den
Vergleichsvorschlag
eingegangen bin,
möchte ich heute
kurz auf ein paar
andere
Digitalisierungsprojekte
hinweisen:
Gallica ist
ein
Digitalisierungsprojekt
der
Französischen
Nationalbibliothek,
BNF. Jährlich
werden rund
100.000
urheberrechtsfreie
Dokumente
erfasst. Bislang
sollen 800.000
Werke gescannt
worden sein.
Hemmschuh sind
die hohen Kosten
von 12 bis 74
Cent pro Seite.
Gallica 2, die
auch
urheberrechtlich
geschützte
Bücher zum
Verkauf anbieten
darf, wurde im
März 2008 auf
der Büchermesse
in Paris
vorgestellt.
Das jährliche
Budget soll bei
5 Millionen Euro
liegen, alleine
die
Digitalisierung
von Werken aus
der Zeit
zwischen 1870
und 1940 aber 80
Millionen Euro
kosten. Deshalb
scheint BNF die
Bedenken
gegenüber Google
aufgeben und mit
dem Unternehmen
kooperieren zu
wollen.
Entsprechende
Berichte gab es
bereits vor
Wochen.
Die 2005 von
Yahoo und dem
Internet Archive
gegründete
Open Content
Alliance (OCA)
ist ein
Konsortium von
Unternehmen,
dass das Ziel
verfolgt, ein
freies Archiv
von Texten und
Multimediainhalten
zu erstellen.
Über eine
Million Werke
liegen
digitalisiert
vor.
Libreka ist
ist der Name
eines Projekts
des
Börsenvereins
des Deutschen
Buchhandels
für die
Schaffung einer
zentralen
Schnittstelle
für die
Speicherung,
Durchsuchbarkeit
und Anzeige von
digitalen
Versionen
gedruckter
Bücher.
Wir werden sehen, ob
es gelingt, in
Europa den
rechtlichen Rahmen
für ein
Buchrechteregister
zu schaffen, das von
der Idee her dem von
Google
Vorgeschlagenen
ähnelt.