Heute setze ich das Brainstorming zu Gedanken rund um den Vergleich der Buchsuche anhand des Beitrags von Elhauge, Why the Google Books Settlement is Procompetitive von gestern fort:
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Die Rechteinhaber können entweder den Preis eines Verkaufs ihrer Werke über Google selbst festlegen, oder aber diese Festlegung einem Algorithmus überlassen, der einen marktgerechten Preis je Buch individuell ermitteln können soll. Rechteinhabern steht es natürlich frei, ihre Bücher über Konkurrenzfirmen zu verwerten oder mit Google individuell bessere Bedingungen, d.h. eine Beteiligung über 63% des Verkaufspreises hinaus, wie sie der Vergleich vorsieht, vereinbaren.
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Für orphan works könnte Google keine "Monopolpreise" festsetzen. Zum einen würde der Markt mit jedem Rechteinhaber, der sich meldet, weiter schrumpfen. Zum anderen stehen diese Werke in einem Wettbewerbsverhältnis mit denen, die noch urheberrechtlich geschützt sind. Die Nachfrage würde bei zu hohen Preisen gering ausfallen. Außerdem würden hohe Preise dafür sorgen, dass sich Rechteinhaber umso schneller melden, um an diesen Einnahmen zu partizipieren. Google könne an einer Überteuerung keinerlei Interesse haben.
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Sollte ein Konkurrent gezielt nur orphan works verwerten und dagegen Klage erhoben werden, ergäben sich vielfältige Probleme. Die Urheber sind ja gerade nicht bekannt. Wer sollte Klage erheben und würden Gerichte eine hohe finanzielle Entschädigung zusprechen, in Unkenntnis der Mitglieder der Klasse?
