15.7.2009
USA: Google & Co zur Herausgabe der Namen von betrügerischen Werbekunden
verpflichtet
Das Programm der US-Regierung mit der Bezeichnung "Making Home Affordable" soll Schuldnern helfen, ihre Häuser zu behalten.Hypothekenschuldner sollen dank einer Refinanzierung oder einer Restrukturierung ihrer Schulden in ihren Häusern wohnen bleiben können. Mit Hilfe des Programms sollen Zinsen und damit die monatlichen Zahlungen der Schuldner gesenkt werden. Informationen hierzu liefert die Website http://makinghomeaffordable.gov/. Bei einigen Suchmaschinen tauchten ab April 2009 Werbeanzeigen auf, die vorgeblich zu der offiziellen Seite führten (zumindest war als URL in der Anzeige http://makinghomeaffordable.gov als Zieladresse genannt), die aber zu Drittanbietern führten, die eigene finanzielle Leistungen anboten. Die Federal Trade Commission hat gegen diese Werbetreibenden Klage eingereicht, kennt aber deren Identität bislang nicht. Mittels einer einstweiligen Verfügung eines Gerichts in Columbia wurden vier Suchmaschinenbetreiber dazu verpflichtet, die Identität der Werbekunden offen zu legen und in Zukunft keine Anzeigen mehr zu akzeptieren, in den http://makinghomeaffordable.gov oder eine andere .gov-Domain genannt wird!