So langsam mag man es ja nicht mehr hören, was Politiker so alles zu Google Street View von sich geben. Irgendwann darf auch mal Schluss sein. Google wird Personen und Kennzeichen verpixeln (auch in den Rohdaten), Aufnahmen auf Widerspruch hin aus dem Netz nehmen und kündigt an, in welchen Städten Aufnahmen anstehen. Trotzdem hat die rheinland-pfälzische SPD- Landesregierung bei einer Debatte weitere Prüfungen angekündigt.
Der SPD-Abgeordnete Carsten Pörksen führte an, die Kamera-Wagen seien auch in Städten unterwegs, die Google nicht im Internet aufliste, beispielsweise in Kusel. Das ist dann wirklich sehr schlimm ...
Innenminister Bruch wollte eine weitere Stärkung der Rechte der Betroffenen prüfen und wies auf Unklarheiten hin. Beispielsweise kündige Google nur an, in welchen Städten die Fahrzeuge mit den 360-Grad-Kameras herumfahren, aber nicht wann in welchen einzelnen Straßen. Ebenfalls sehr schlimm ... Am besten wäre doch ein genauer Zeitplan, wann welche Straße dran ist. Dann könnten dort rein zufällig auch noch Leute mit Werbeplakaten herumlaufen. Und wehe, es ist schlechtes Wetter und Google verschiebt die Fahrt...
Damit will ich den Datenschutz und die Bedenken alles andere als gering achten, aber ich halte die Zugeständnisse von Google für ausreichend und in Sachen Datenschutz gibt es viel schwerwiegendere Probleme als die Aufnahmen von Straßen und Häusern...
