In Israel ist eine neue Suchmaschine an den Start gegangen, Koogle. Das Besondere daran: Sie ist extra für die Bedürfnisse strenggläubiger Juden konzipiert und soll religiösen Ge- und Verboten Rechnung tragen. Das bedeutet dann konkret:
-
Koogle findet fast keine Fotos, auf denen Frauen zu sehen sind, da solche Bilder von Ultraorthodoxen als unanständig angesehen werden.
-
Links zu Online-Händlern, die z.B. Fernsehgeräte anbieten, fehlen, weil ultraorthodoxen Juden solche Geräte verboten sind.
-
Am Samstag, dem jüdischen Feiertag, an dem Strenggläubigen jegliche Arbeit verboten ist, dürfen auch keine Suchbegriffe eingetippt werden. Wer es trotzdem versucht, hat Pech. Koogle liefert keine Ergebnisse!
