Dirk Lewandowski und Nadine Höchstötter haben unter dem Titel „What Users See – Structures in Search Engine Results Pages“ Ergebnisse einer Untersuchung zur Zusammensetzung der Suchergebnisseiten verschiedener Suchmaschinen veröffentlicht. Darin wird u.a. dargestellt, welchen Anteil Werbeanzeigen einnehmen, wie Ergebnisse aus anderen Diensten wie der Bildersuche eingebunden werden und wie stark z.B. Wikipedia in den Treffern auftaucht.
Wenig überraschend ist es dabei, dass bei populären Suchanfragen mehr Werbeanzeigen erscheinen als bei seltenen. Interessant ist aber dann das Verhältnis der organischen Suchtreffer zu den Werbelinks. Google ist hier Spitzenreiter. Während Yahoo Nutzern noch fast 90 % organische Treffer präsentiert, sind es bei Google nur 77%. 23 % der Links entfallen damit auf Werbung.Ebenfalls Vorreiter ist Google bei der Einbindung von Elementen aus anderen Bereichen, also z.B. aus der Bilder- oder Buchsuche bzw. von YouTube.
