Wikia Search trat letztes Jahr mit der Absicht an, sich zu einem vollwertigen Konkurrenten zu Google entwickeln zu wollen. Nach dem Start hagelte es aber zumeist nur Kritik; niemand schien das Projekt einer Mitmach-Suchmaschine besonders ernst zu nehmen. Die Zahl der indexierten Webseiten sei viel zu gering, die Qualität der Suchergebnisse miserabel und die Möglichkeiten der Nutzer zu beschränkt. Letztlich kam daher die Meldung nicht völlig überraschend: Wikia Search von Wikipedia-Gründer James Wales gibt auf (mehr bei der Süddeutschen)! Die Suche nach einem "Google-Killer" geht weiter und der nächste Aspirant ist demnächst "Wolfram Alpha", eine semantische Suchmaschine, bei der auf konkrete Fragen Antworten nicht gesucht, sondern errechnet werden sollen. Hört sich spannend an, kann sich aber ebenso als Totgeburt erweisen und ist aufgrund der besonderen Herangehensweise nicht geeignet, gewöhnliche Suchmaschinen abzulösen.