Was bezweckt Linkzar.ru damit? Gute Frage. Wer Links aus Russland will, braucht sich nur negativ äußern und schon hat er sie? Ein Weg, sich die Vermittlungsgebühr zu sparen? Wohl kaum. Der Linkzar - dessen Identität natürlich nicht bekannt ist, nach Vermutungen könnten hinter der Seite auch Suchmaschinenoptimierer aus Deutschland stehen - könnte darauf spekulieren, dass Google auf eine Abstrafung seiner Seite und der Linkvermittlung verzichtet. Google könnte sich nicht mehr sicher sein, ob das Unternehmen ein Opfer des Linkzaren bestraft oder jemanden, der wirklich Links gekauft hat. Aber auch diese Rechnung dürfte nach meiner Einschätzung nicht aufgehen. Google könnte die Links einfach ignorieren, ohne an sie eine weitere Strafe zu knüpfen. Es würde niemand abgestraft, der nichts dafür kann und die Käufer der Links hätten keinen Vorteil.
Ein Webmaster, unter dessen Namen auch noch Beiträge auf der Website des Linkzaren erschienen, die natürlich nicht von ihm stammen, hat bereits die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach eingeschaltet. Ob da viel rauskommt?
