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4.2.2009
Domaingrabbing im Freistaat Bayern - Nur die Beamten dürfen es nicht
sehen! |
Nach über
1300
News-Meldungen
habe ich
doch
tatsächlich
einmal etwas
Berichtenswertes
von meiner
derzeitigen
Hauptarbeitsstelle,
dem Zentrum
Bayern
Familie und
Soziales.
Schon seit
Jahren sind
Domain-Grabber
in Bayern am
Werk, die
sich
Adressen
reservieren,
die denen
der
offiziellen
Behördenauftritte
ähneln. Wer
deren
Adressen in
die
Befehlszeile
des Browsers
eintippt,
landet auf
einer Seite,
die auf den
ersten Blick
zwar
Themenbereiche
abdeckt, die
man mit den
Behörden
bzw.
Ministerien
in
Verbindung
bringen
könnte, aber
letztlich
fast nur aus
Werbeanzeigen
besteht. Einige
Ministerien
dürften
gegen diese
Täuschungen
vorgegangen
sein und
Betreiber
(natürlich
jeweils ein
anderer und
immer mit
Sitz im
Ausland)
bzw. dem Admin-C
einen netten
Brief
geschrieben,
die Aufgabe
der Domain
verlangt und
mit einer
Klage
gedroht
haben.
Einige
Domainnamen
waren
jedenfalls
schnell
wieder frei.
Aber auch
Domain-Grabber
sind
lernfähig.
Ihr neuester
Streich:
IP-Adressen
werden
gesperrt.
Beim
Versuch,
eine der
gegrabbten
Seiten im
Büro
aufzurufen,
erscheint
nur die
Meldung "This
IP has been
blocked",
daheim der
normale, auf
Täuschung
ausgelegte
Webauftritt.
Den Beamten
soll so wohl
vorgespielt
werden, es
gäbe
überhaupt
kein Problem
mehr mit der
Website! Es
scheint in
Mode zu
kommen,
IP-Adressen
zu sperren.
Wir hatten
ja schon
erste
Gerichtsverfahren,
bei denen
gezielt ein
Konkurrent
ausgesperrt
wurde. Wenn
er nicht auf
die Seite
kommt, kann
er auch
keine
Rechtsverstöße
entdecken
und
abmahnen!
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