Jenna Goddard ist einem Anbieter für Premium Handy
Leistungen auf dem Leim gegangen und ihr wurden angeblich
Dienstleistungen zu Unrecht in Rechnung gestellt. Doch
anstatt gegen den Anbieter gerichtlich vorzugehen, hat sie
in den USA Google verklagt! Warum? Sie hatte bei Google nach
Klingeltönen gesucht und war über eine Werbeanzeige zu dem
zwielichtigen Anbieter gelangt. Konkret wirft sie Google
vor, sich nicht entsprechend den eigenen Richtlinien zu
verhalten und monetären Interessen zu Lasten seiner Nutzer
den Vorrang zu geben. Google schaltet Werbeanzeigen für
Handy-Dienstleistungen nur dann, wenn der Anbieter auf
seiner Website hinreichend über z.B. den Preis und
Kündigungsmöglichkeiten informiert (siehe die
Nutzungsbedingungen in den USA). Obwohl Google gewusst
hat, dass viele seiner Werbekunden diesen Anforderungen
nicht genügen, seien ihre Werbeanzeigen weiter geschaltet
worden und hat Google von den betrügerischen Unternehmen
Geld erhalten.
Goddard hofft, dass die Klage
als Sammelklage zugelassen wird, da sie nicht die einzige
ist, die über Google in eine derartige "Falle" getappt ist.
Goddard
v. Google, Inc., Case No. 108CV111658 (Cal. Super. Ct.
complaint dated April 30, 2008). Google's
notice of removal to federal court C08 02738 (N.D. Cal.
removal notice dated May 30, 2008).
In
Deutschland gelten übrigens ähnliche Beschränkungen für die
Werbung für Handy-Dienstleistungen mittels Google AdWords
(siehe die
Nutzungsbedingungen in Deutschland).