Im Juli 2002 hat sich
die
U.S. Federal Trade
Commission sehr kritisch zu dem Gebaren einiger Suchmaschinen
geäußert, nicht hinreichend kenntlich zu machen, wenn das Ranking
nicht auf einem objektivierten System beruht, sondern maßgeblich von
Zahlungen der Betreiber der verlinkten Webseiten abhängig ist (siehe
dazu auch bereits die weiterführenden Hinweise bei
linksandlaw.com). Letztes Jahr hat eine Studie von Consumer
WebWatch gezeigt, dass das Verhalten der Suchmaschinenbetreiber zwar
transparenter geworden ist, aber nach wie vor viele Benutzer im
Unklaren über die Verwendung von Paid Listings waren. Diesen Monat
hat Consumer WebWatch eine neue Studie vorgestellt, die auf der
Untersuchung der 15 am meisten genutzten Suchmaschinen von Anfang
Mai diesen Jahres beruht. Diese kam u.a. zu folgenden Ergebnissen:
-
8 der 15
Suchmaschinen haben auf den Charakter eines Links als Payed
Listing hingewiesen, in den meisten Fällen aber nur sehr
unauffällig und in kleinerer Schrift als die Suchergebnisse.
-
Mega-Suchmaschinen übernehmen zwar Suchergebnisse von anderen
Suchmaschinen, nicht aber deren Hinweise auf Payed Listings.
-
Google und
einige andere Suchmaschinen wurden kritisiert, weil sie nicht
deutlich machten, dass keine Payed Listings in ihren
Suchergebnissen erscheinen.
Hier der Link zur
Studie: Searching
for Disclosure: How Search Engines Alert Consumers to the presence
of Advertising in Search Results, A Report for Consumer WebWatch by
Jorgen J. Wouters, Nov. 8, 2004,
http://www.consumerwebwatch.org/news/paidsearch/index.html
Und noch ein Artikel
dazu:
Sherman, Chris,
Search Engine Disclosure: Better, but Still Wanting,
http://searchenginewatch.com/searchday/article.php/3439361