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Der
Herr des Links – Die zwei Frames
3.
Welche Nachteile haben Frames?
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In
der Adresszeile des Browsers wird normalerweise die URL des Dokuments
angezeigt, das gerade gelesen wird. Im Falle dieser Webseite http://www.linksandlaw.de/framing.htm.
Zum Erstellen einer Webseite mit Frames bedarf es allerdings einer
Frameset-Datei, die selber gar keinen Inhalt hat, sondern nur Angaben über
die Präsentation anderer Dokumente enthält. Sie legt z.B. die Größe und
die Zahl der Frames fest. Der Name dieser Datei erscheint im Browser, nicht
der des Dokuments, das in einem Frame angezeigt wird (siehe zur besseren
Illustration auch das unter 1.
angeführte Beispiel). Die URL ändert sich damit beim Surfen durch die
Website nicht. Probleme bereitet dies im Hinblick auf das Setzen eines
Lesezeichens oder eines Links. Diese führen nicht zu einer Unterseite,
sondern immer zur Startseite. Möglich ist zwar auch das Setzen eines Links
zu einem einzelnen Frame, doch wird dieser Inhalt nach dem Betätigen des
Links geladen, nicht aber das ganze Frameset. Das kann dazu führen, dass
ein Frame mit einem Navigationsmenü nicht geladen wird und der Nutzer sich
auf der Unterseite in einer Sackgasse befindet (im Beispiel unter 1. könnte
ein Link auch nur zu http://www.linksandlaw.de/logo3.htm
gesetzt werden. Jetzt fehlt das Menü aus dem linken Frame). Will ein
Webmaster dies verhindern, kann er dafür sorgen, dass das Frameset
automatisch per JavaScript nachgeladen wird. Wie ein solches Skript
aussieht, kann man sich bei javascripts24.de
oder
java-fun.de
anschauen.
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Die
Spider von Suchmaschinen suchen nach Inhalten im Netz. Ein Frameset weist
einen solchen allerdings grds. nicht auf. Es besteht daher die Gefahr, dass
sämtliche Unterseiten ignoriert werden, weil die Spider zu ihnen nicht
vordringen. Jedoch gibt es die Möglichkeit, innerhalb sog. noframes-Tags
Informationen zur Verfügung zu stellen, die von Frame-fähigen Browsern
ignoriert werden, aber von Suchmaschinen und älteren Browsern, die Frames
nicht darstellen können, gelesen werden. Hier kann Suchmaschinen über
Links ein Weg bereitet werden, über den sie ins Innere einer Website
gelangen können. Für Nutzer, deren Browser Frames nicht unterstützen,
kann eine Mitteilung verfasst werden, die ihnen angezeigt wird. Anzutreffen
ist im World Wide Web etwa die Formulierung: "Ihr Browser unterstützt
leider keine Frames". Links im noframe-Bereich alleine lösen das
Problem der Suchmaschinen allerdings nicht vollständig. Zwar werden die
Unterseiten dann in den Suchergebnissen aufgeführt, jedoch wird nach ihrem
Anklicken nur diese Unterseite geladen, nicht aber das Frameset. Es handelt
sich um das bereits angesprochene Problem, dass das Frameset per JavaScript
nachgeladen werden muss.
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Frames
können blinden Menschen Schwierigkeiten bereiten. Zum einen benutzen sie
zum Teil noch Spezialbrowser, die Frames nicht unterstützen, zum anderen
haben sie Probleme, per Tastatur von einem Frame zum anderen zu gelangen. Um
ihnen einen optimalen Überblick über den Aufbau und die Inhalte einer
Webseite zu vermitteln, sollten die einzelnen Frames möglichst exakt
bezeichnet werden. Gem. dem am 1.5.2002 in Kraft getretenen
Behindertengleichstellungsgesetz sind Ministerien und Behörden sogar dazu
verpflichtet, ihre Internetauftritte so zu gestalten, dass sie von
behinderten Menschen grundsätzlich uneingeschränkt genutzt werden können
(§ 11 I 1 BGG). Damit für blinde Menschen eine Website nicht als unübersichtlich
erscheint, sollte daher auf Frames entweder ganz verzichtet werden oder
wenigstens Wert auf eine klare Benennung gelegt werden.
Quellen:
Subotnik.net, Probleme
mit Frames, Stelios Tsaousidis, Suchmaschinen
und Frames, Marlem-Software.de, Richtlinien
für behindertengerechte Webseiten.
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