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     Framing: Der Herr des Links – Die zwei Frames

Ein Frame sie anzulocken, sie alle zu täuschen,
Ins Dunkel sie zu führen und ewig zu verwirren
Im Internet, wo das Böse droht.

Einleitung

Frames sind zwar nicht ganz so alt wie das World Wide Web, aber seit ihrer Einführung mit dem Netscape Navigator 2 ein aus dem Internet nicht mehr wegzudenkendes Gestaltungsmittel. Dabei ist ihr Ruf nicht einmal der beste. Dies liegt zum einen an mit ihnen verbundenen Nachteilen (z.B. im Hinblick auf das Setzen eines Lesezeichens oder Links), zum anderen an der juristischen Diskussion darüber, ob es zulässig ist, fremde Webseiten in ein eigenes Frameset einzubinden. Dabei kann leicht der Eindruck entstehen, Framing sei ein Instrument, um Nutzer in die Irre zu führen und zu täuschen, nämlich z.B. darüber, wer im World Wide Web berechtigt ist, ein Werk anzubieten oder zwischen welchen Anbietern vertragliche Beziehungen bestehen. Doch sind Frames nicht, wie in einem Forum diskutiert, böse. Frames sind vielmehr, um einen vor allem im christlichen und philosophischen Bereich verwendeten Begriff aufzugreifen, Adiaphora, d.h. ein Mittelding, das selbst moralisch neutral ist, von sich aus weder gut noch böse. Es kommt entscheidend darauf an, wie die Technik des Framens im konkreten Fall eingesetzt wird. Framing ist nicht per se rechtmäßig oder rechtswidrig. Dies macht es auch so schwierig, Webmastern eine kurze, allgemein formulierte Antwort auf die Frage nach der Zulässigkeit der Einbindung fremder Inhalte in ein eigenes Frameset zu geben. 

 

In dieser Rubrik sollen nach und nach technische und rechtliche Fragen des Framings aufgegriffen werden. Dabei wird auf juristische Details bewusst verzichtet. Wer sich mit diesen näher beschäftigen will, sei auf die unter http://www.linksandlaw.com/legalresources-publicationsgerman.htm aufgeführte Literatur verwiesen, und wen meine Ansicht dazu interessiert, der sollte gelegentlich wieder vorbeischauen, da ich hoffe, meine Dissertation gegen Ende 2003 hier im Volltext anbieten zu können. An dieser Stelle soll lediglich für den interessierten Laien ein grober Überblick über den Stand der Diskussion vermittelt werden, nach dem er sich bei der Erstellung seiner eigenen Webseite richten kann.

 

An den Anfang stelle ich die Frage, wie Framing bislang von den Gerichten beurteilt wurde. Updates in der Zukunft werden näher auf die urheber- und wettbewerbsrechtliche Problematik des Framens eingehen, sich mit den Vor- und Nachteilen der Technik beschäftigen und Hinweise dazu geben, was ein Webmaster dagegen unternehmen kann, wenn seine Webseite in einem fremden Frame dargestellt wird.

 

Weiter

 


Überblick über die Rubrik "Framing"

Einleitung

1. Was sind überhaupt Frames?

 

2. Wie beurteilen Gerichte Framing?

 

3. Welche Nachteile haben Frames?

 

4. Ist Framing nach dem Urheberrecht unzulässig?

 

5. Gelinkt und zugeframt - Und was dagegen tun?

 

6. Ist Framing wettbewerbswidrig?

 

Druckversion

Die Rechtmäßigkeit des Framing wird äußerst kontrovers diskutiert. Wenn Sie tiefer in die Materie einsteigen wollen, schauen Sie doch einmal in meine Dissertation. Sie können Sie im Volltext herunterladen. Folgen Sie einfach dem Link!

 

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